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Nudeln, die nach Tabak riechen

Max Mozer bestätigt Missbrauch von Küchenmaschinen

Nudel- oder Tabakmaschine? Die Frage zum „Objekt des Monats“ im Tübinger Stadtmuseum beschäftigt Besitzer ähnlicher Geräte.

23.08.2012
  • Hans-Jörg Schweizer

Max Mozers Nudelmaschine

© Video: Schweizer 01:41 min

Tübingen. Die Geschichte über die zum Tabakschneiden missbrauchten Nudelmaschine, von der Helmut Haußmann aus Dußlingen und die Pfäffingerin Renate Füger im TAGBLATT erzählten, erhält weitere Unterstützung: Auch Max Mozer (73) aus Derendingen hat ein solches Gerät von Mutter Lina Drescher aus Weilheim geerbt, und er berichtet, dass die Mutter einst gar nicht glücklich war, wenn ihre zur Suppennudelproduktion gedachte Küchenmaschine mal wieder nach Tabak roch. Als es in den Nachkriegsjahren kaum Tabak zu kaufen gab, habe man den selbst im Garten angebaut, so Mozer. Und die Tabakblätter wurden dann eben mit Mutters Maschine zerkleinert. Der mechanische Nudel- oder Tabakschnitt mit drei scharfen Messern, an einer Kurbelscheibe angebracht, beruhe übrigens auf dem selben Prinzip wie dem von landwirtschaftlichen Futterschneidemaschinen, erklärt Mozer, der auch sonst allerhand historische Gerätschaften besitzt.


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