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Tübingen

Max-Planck rehabilitiert Logothetis

Nachdem das Amtsgericht das Verfahren gegen den Neurowissenschaftler und Max-Planck-Direktor Nikos Logothetis eingestellt hat, hat auch der Verwaltungsrat der Münchner Max-Planck-Gesellschaft seine Auflagen zurückgenommen.

11.01.2019

Von uja

Die Zentrale hatte dem 68-jährigen Forscher im Februar 2018 verboten, Tierversuche durchzuführen. Die Gesellschaft teilte nun mit, dass sie keinen Anlass mehr sehe, „den die Durchführung von Tierversuchen betreffenden Leitungsentzug für Nikos Logothetis aufrechtzuerhalten“.

Verantwortlich für die Tierhaltung ist seit Jahresanfang ohnehin eine neue „Core Facility“, die Peter Dayan, dem neuen Geschäftsführenden Direktor des Instituts, unmittelbar unterstellt ist. Ob und wie Logothetis wieder persönlich forscht, dazu wollte sich Dayan am Freitag nicht äußern.

Die Versuche an Makaken hatte das Institut im April 2017 endgültig eingestellt. Schon 2015 hatte Logothetis angekündigt, nur noch mit Ratten und Mäusen forschen zu wollen.

Dafür will das Institut ein neues Tierversuchshaus bauen. Beim Tierschutz will das Institut künftig eng mit der Tübinger Universität zusammenarbeiten.

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Erstellt:
11. Januar 2019, 19:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Januar 2019, 19:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2019, 19:00 Uhr

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