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Rottenburg

Mehr Abgase, aber woanders

Die Stadt Rottenburg geht nicht davon aus, dass das Regierungspräsidium (RP) den Plan, die gesamte Tübinger Markung zur Umweltzone zu erklären, durchbringt.

04.07.2014
  • gef

Rottenburg. Weil die bisherigen Bemühungen, die Feinstaubbelastung in Tübingen zu senken, kaum Erfolg haben, will das RP die Umweltzone, die bislang die Tübinger Innenstadt umfasst, aufs gesamte Tübinger Stadtgebiet einschließlich aller Stadtteile ausdehnen. Auch die Durchgangsstraße sollen einbezogen werden (wir berichteten mehrfach). In solchen Umweltzonen dürfen nur noch Autos mit einer grünen Plakette fahren, also Autos mit der geringsten Stufe des Schadstoffausstoßes.

Wie andere Gemeinden auch, lehnt Rottenburg eine solche Ausdehnung ab und hat eine entsprechende Stellungnahme beim RP abgegeben. „Wenigstens die Durchgangsstraßen müssen offen bleiben“, sagte gestern Erster Bürgermeister Volker Derbogen. Und: „Das geht an die Grundfesten der Mobilität.“ Es könne nicht sein, dass Autos mit höherem Schadstoffausstoß Tübingen weiträumig umfahren müssen und dabei mehr Abgase produzieren. Derbogen ist sehr zuversichtlich, dass die Pläne für die Tübinger Umweltzone noch geändert werden.

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04.07.2014, 12:00 Uhr

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