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Mehr Geld für Beratungsstellen für Suchtkranke
Der baden-württembergische Sozialminister, Manne Lucha (Die Grünen). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Mehr Geld für Beratungsstellen für Suchtkranke

Das Sozialministerium stockt die Mittel für Beratungsstellen und ambulante Einrichtungen für Suchtkranke auf.

15.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die Förderung der Personalkosten werde um 300 000 Euro pro Jahr erhöht, wie das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Insgesamt steigen die Mittel damit auf mehr als 8,5 Millionen Euro im Jahr an.

Sozialminister Manne Lucha (Grüne) sagte: «Auch in Zeiten knapper Kassen ist es uns ein Anliegen, die Beratungsstellen und Kontaktläden so zu unterstützen, dass sie mit qualifiziertem Personal den Suchtkranken und deren Angehörigen zur Seite stehen können.» Mit den Geldern können nun vor Ort auch fünf neue Stellen geschaffen werden, wie eine Sprecherin sagte.

Im Südwesten gibt es über 100 Einrichtungen zur Suchtberatung. Josha Frey, suchtpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, sagte, Sucht und ihre Auswirkungen stellten eine Herausforderung nicht nur für den einzelnen Betroffenen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft dar. «Deshalb muss Suchtprävention frühzeitig ansetzen und junge Menschen möglichst nachhaltig ansprechen.»

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15.03.2018, 16:09 Uhr | geändert: 15.03.2018, 15:40 Uhr

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