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Kultusminister

Mehr Interesse an Oberstufen

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) widerspricht der Einschätzung des Städtetags, dass nur ein Träger der 42 zum Schuljahr 2012/13 gestarteten Gemeinschaftsschulen im Land eine Oberstufe beantragen wolle und könne. Dem Ministerium lägen "Interessensbekundungen mehrerer Schulträger" vor, sagte ein Sprecher.

19.11.2015

Von ROL

Stuttgart Die Aussagen des Städtetags seien daher nicht nachvollziehbar. Ähnlich äußerte sich der "Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg".

Das Kultusministerium positionierte sich aber positiv zu einer inhaltlichen Forderung des Städtetags. Um den Schülern der neuen Schulart ein flächendeckendes Abiturangebot machen zu können, mahnt der Verband Kooperationen zwischen Gemeinschaftsschulen und allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasien an. Dies könne "eine wichtige Option sein", teilte das Ministerium mit. Die neuen Bildungspläne würden dazu beitragen, dass die Übergänge zwischen den Schularten "reibungslos verlaufen". Die Einrichtung einer Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule bedinge ein öffentliches Bedürfnis; eine solche Entscheidung werde im Rahmen der Regionalen Schulentwicklung getroffen, so der Sprecher.

Die ältesten Schüler der 42 Pilot-Gemeinschaftsschulen besuchen derzeit die achte Klasse. Die Einrichtung einer Oberstufe ab dem Schuljahr 2018/19 müssten die Schulträger 2017 beantragen.

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Erstellt:
19. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
19. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. November 2015, 12:00 Uhr

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