Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Stelle von Jasmin Rauhaus an der Uhlandschule fällt weg

Mehr Schulsozialarbeit

Weil die Werkrealschule wegfällt, gibt es künftig an Wannweils Uhlandschule keine Ganztagesangebote für Fünft- und Sechstklässler mehr. Dafür stockt der Förderverein Uta Steebs Stelle für Schulsozialarbeit an der Grundschule auf.

14.06.2012
  • MaTthias Reichert

Wannweil. Wie berichtet, wird die Werkrealschule künftig nur noch an der Kirchentellinsfurter Graf-Eberhard-Schule geführt. Wannweil und Kusterdingen sind aus der gemeinsamen Vereinbarung ausgestiegen und haben künftig nur noch reine Grundschulen.

Das bedeutet, dass an der Wannweiler Uhlandschule die Stelle von Jasmin Rauhaus wegfällt. Sie war bisher 14,6 Stunden die Woche für die Hausaufgaben- und Lernbetreuung der fünften und sechsten Klassen zuständig. „Frau Rauhaus guckt in den Mond“, ärgert sich Hauptamtsleiter Volker Steinmaier, der zugleich Vorsitzender des Schul-Fördervereins ist. „Mir fällt schwer, das zu akzeptieren“, sagt Steinmaier. Denn Rauhaus habe hervorragende Arbeit geleistet.

Steinmaier hat versucht, sie in Kirchentellinsfurt unterzubringen. Doch an der Graf-Eberhard-Schule wurden ihr dann nur drei Wochenstunden angeboten. Schulleiterin Brunhilde Georges will offenbar für zusätzliche Ganztagesbetreuung an der Werkrealschule die Kontingente der derzeitigen Betreuungskräfte aufstocken.

Dafür steigt an der Wannweiler Uhlandschule nun die Stundenzahl für die Schulsozialarbeit. Schon zu Jahresbeginn 2011 hat der Förderverein – mit Unterstützung vom Landkreis Reutlingen – diese Stelle von Heilpraktikerin Uta Steeb von viereinhalb auf sieben, mittlerweile auf 7,8 Stunden, aufgestockt. Weitere rund zweieinhalb Stunden bleibt sie im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms dort tätig, vom Land finanziert.

Immer mehr Problemkinder

Bisher hat Steeb zwölf Stunden pro Woche über das Programm „Fabi“ der Bruderhaus-Diakonie ein behindertes Kind an der Uhlandschule betreut. Dieses Kind kommt jetzt in die fünfte Klasse und wechselt an eine Schule in Tübingen. Steeb wird es dort weiter betreuen.

In Wannweil will sie der Förderverein nun zusätzliche zehn Stunden pro Woche in der Kernzeitbetreuung beschäftigen. Sie soll dort Gruppenleiterin für Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf werden. „Die Problemkinder werden immer mehr“, sagt Steinmaier. Und die übrigen Kernzeitbetreuer/innen hätten dafür nicht die Qualifikation.

Steeb wird diese Kinder an vier Tagen in der Woche jeweils zweieinhalb Stunden lang über Mittag betreuen. Dienstags und donnerstags wird sie weiterhin Schulsozialarbeit in Wannweil leisten.

Und montags, mittwochs und freitags wird sie voraussichtlich in Tübingen sein. Damit habe sie in Wannweil künftig eine 54-Prozent-Stelle. „Eine Lösung aus einem Guss“, sagt der Fördervereinsvorsitzende. Uta Steeb würde sich hervorragend mit der Kernzeitbetreuungs-Leiterin Hedwig Fingerhut ergänzen.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

14.06.2012, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball