Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Elfenbein

Mehr Schutz für wilde Tiere und Hölzer

183 Nationen wehren den Versuch afrikanischer Staaten ab, das Handelsverbot für Elfenbein zu lockern.

06.10.2016

Von GUDRUN SOKOL

Foto: dpa

Johannesburg. Der Elfenbeinhandel bleibt verboten, Schuppentiere unterliegen künftig dem höchsten Schutz. Das sind Beschlüsse der 17. Welt-Artenschutzkonferenz. Naturschützer zeigen sich zufrieden. „Angesichts der Bedrohung für weite Teile der Tier- und Pflanzenwelt durch Wilderei und nicht nachhaltigen Handel mussten Regierungen mutige Maßnahmen einleiten“, sagte Theressa Frantz WWF. „Und sie taten es.“

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Konferenz ist, dass es für Tropenhölzer künftig strengere Handelsbestimmungen gibt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD): „Die Weltgemeinschaft steht zusammen im Kampf gegen das Artensterben.“

Mehr als 2500 Vertreter der 183 Mitgliedsländer des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) hatten fast zwei Wochen lang in Johannesburg (Südafrika) verhandelt. Anträge einiger südafrikanischer Länder, die den Handel mit Elfenbein erleichtern könnten, wurden abgelehnt. Alle beschlossenen Änderungen treten 90 Tage nach Ende der Konferenz in Kraft. dpa

Zum Artikel

Erstellt:
6. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
6. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2016, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen