Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Palmer fehlte im Gemeinderat

Mehr als befremdlich

Die CDU kritisierte kürzlich OB Palmers Fehlen im Tübinger Gemeinderat (Bericht vom 20. Mai).

01.06.2015

Boris Palmer bekommt einen Preis – so schön, so gut. Mehr als nur befremdlich ist dann, dass er dafür seine (im übrigen teuer bezahlte) Dienstpflicht ignoriert. Oberstes Organ der Stadt Tübingen ist der Gemeinderat, in diesem hat Palmer als Oberbürgermeister einen Sitz und hat diesen zu leiten. Seine Stellvertreterin lapidar verkünden zu lassen, dass er wegen dieser Preisverleihung nicht anwesend sei, ist – vorsichtig formuliert – anmaßend und unverschämt.

So fehlte er als es um die Themen ging, die er in der Presse setzte. Der echten inhaltlichen Diskussion in dem gewählten Organ der Stadt Tübingen hat Palmer sich frech entzogen. Das ist rücksichtslos für all diejenigen, die diese Diskussion mit ihm führen wollten. Das ist anstandslos gegenüber denjenigen, die sich engagieren.

Bezeichnend ist zudem das Bild der SPD-Landtagskandidatin Kliche-Behnke: Keine Kritik an dem kritisierten Fernbleiben des OB – vielmehr Unterstützung für ihn. Ein bescheidenes Amtsverständnis für eine Gemeinderätin – und kein Grund, sie in den Landtag zu wählen.

Christopher Fuchs, Tübingen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

01.06.2015, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball