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Meine schöne Bescherung

Herrliche Dialog- und Heulszenen. Teilweise etwas zu viel des Bösen (im Guten gesagt).

Herrliche Dialog- und Heulszenen. Teilweise etwas zu viel des Bösen (im Guten gesagt).

MEINE SCHÖNE BESCHERUNG
Deutschland

Regie: Vanessa Jopp
Mit: Martina Gedeck, Heino Ferch, Jasmin Tabatabai, Roeland Wiesnecker

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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23.11.2015
  • ncn

Für den Psychologen Jan (Heino Ferch) gehen im neuen Film von Vanessa Jopp („Engel & Joe“, „Vergiss Amerika“) Weihnachtsträume ganz und gar nicht in Erfüllung. Seine Flamme Sara eröffnet ihm prompt, dass sie alle Väter (drei an der Zahl) ihrer Kinder (ganz schön viele) mitsamt deren neuen Partnerinnen (Raubkatzen-Käfig) zu Heiligabend eingeladen hat. Man sei ja schließlich eine große Familie. Genauer gesagt, ein soziales Gebilde mit „polynuklearen Familienstrukturen“, wie einer der Kindsväter (ein Intellektueller!) zu erklären weiß. Soviel zu Jans Aussicht auf Familienwonne.

Und wie das eben (jedenfalls in der Filmwelt) so ist, kochen die Frauen, und die Männer gehen biertrinkend saunieren. Hier beginnen die ersten kleineren (zum Fremd-Schämen komischen) Hahnenkämpfchen in einer sehr männlichen Szenerie: die leicht ergrauten Herren debattieren voller spitzbübischer Melancholie über Saras erogene Zonen, was Jans Weihnachtsstimmung zunehmend gefährdet. In gar monströse Abgründe wird diese gestürzt, als Sara ihrem Jan als Weihnachtspräsent eröffnet, dass sie schwanger sei. Denn Jan kommt für das Vaterglück gar nicht in Frage. Was folgt ist eher Beverly Hills mit Zufallsüberdosis unter dem Christbaum: Jan wittert einen Kuckuckseier-Anschlag auf sein zukünftiges Nest und fängt an, unter den Vor-Buhlern zu recherchieren.

Umgesetzt wird dies mit einer gesunden Mischung aus Slapstick nach deutscher Art, alkoholisierten Wonneprügeleien und einer gehörigen Portion Weihnachtsnihilismus. Für Freunde des gehobenen „Haut-dem-Weihnachtsmann-auf-die-Fresse“-Genres wärmstens zu empfehlen

Spielplan

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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03.12.2007

12:00 Uhr

jo schrieb:

die beste / schlechteste / gefickte/ lesbische / schwule / Weihnachts / Mann / Frau / Filmgeschichte im Jahr 2007 / so eine / meine blödsinnige Bescherung / nur mit 2 Bieren zu ertragen / mit einem verklemmten Schmunzeln / in der Hoffnung auf das spirituelle Erkennen für das Allerinnerste Herzens des gemeinsamen Seins / und vor allem auch für die wirkliche Liebe und und unsere Kinder / Ho-Ho-Ho - grüßt der Weihnachtsmann oder die Weihnachtsfrau ! Note 1-6



29.11.2007

12:00 Uhr

Debora Schoor schrieb:

total witzig und gut geeignet, um sich auf Weihnachten einzustimmen!



25.11.2007

12:00 Uhr

Weihnachtsmann schrieb:

empfehlenswert!



24.11.2007

12:00 Uhr

Michael schrieb:

Ich hab mich weggeworfen vor Lachen...



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