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Kein Frieden

Meinungen zur Wankheimer Walbenstraße

Dass in der angestrebten Neugestaltung von Walbenstraße und Käppele Konfliktpotenzial steckt, hat die Einberufung des Vermittlungsausschusses gezeigt. Auch dessen Ergebnisse gefallen nicht allen.

24.07.2015
  • gor

Wankheim. Weil sich der Technische Ausschuss des Kusterdinger Gemeinderats und der Wankheimer Ortschaftsrat trotz vieler Sitzungen nicht auf die Platzierung von Bäumen und Beeten und andere Details verständigen konnten, musste der Vermittlungsausschuss angerufen werden. Die Lösungen, die dieser für die Neugestaltung von Walbenstraße und Käppele nun vorgeschlug, stießen jedoch ebenfalls nicht auf das Wohlgefallen aller.

Bereits in der Bürgerfragestunde hatte Hermann Schäffer das Wort ergriffen, um seinen Unmut über das gesamte Vorhaben kund zu tun. Er stellte sich als Sprachrohr seiner gewerbetreibenden Mieter dar, die gegen die Neugestaltung seien, aber bei der Gemeinde kein Gehör fänden. Dass die Planung dennoch vorangetrieben werde, obwohl er einen qualifizierten Einspruch durch seinen Rechtsanwalt habe einlegen lassen, fand Schäffer „echt scheiße“ und bezweifelte – in Fahrt gekommen – den demokratischen Charakter des Verfahrens insgesamt.

Bürgermeister Jürgen Soltau trat den Vorwürfen mit dem Hinweis entgegen, dass es ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung im Ablauf gebe. Die Planungen, die dem Gemeinderat am Mittwoch vorlagen, würden zunächst öffentlich ausgelegt, wegen der bevorstehenden Ferienzeit sogar länger als üblich. Anschließend werde sich der Gemeinderat erneut, in Kenntnis aller vorgetragenen Argumente, damit beschäftigen. Erst nach einem weiteren Beschluss gehe es eventuell an eine Umsetzung.

In fünf „Maßnahmeschwerpunkten“ sind die geplanten Veränderungen zusammengefasst. Sie sehen zusätzliche Übergänge für Fußgänger vor, eine farbliche Absetzung bestimmter Bereiche sowie die Neugestaltung des Platzes vor dem Natursteinbrunnen. Bei vier der fünf Punkte folgte der Gemeinderat den Empfehlungen des Vermittlungsausschusses. Dass aber an der Einmündung der Walbenstraße in die Hauptstraße anstelle eines Baumes nur noch ein Pflanzbeet vorgesehen war, leuchtete insbesondere Alfred Lumpp (FWV) überhaupt nicht ein. Er verwies auf die voluminösen Gebäude, die diesen Bereich prägten. Dort sollten seiner Ansicht nach unbedingt Bäume das Gesamtbild verbessern. Sein Änderungsantrag fand dann auch eine breite Mehrheit im Gemeinderat. Jetzt sind die Bürger gefragt.

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24.07.2015, 12:00 Uhr

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