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Tübingen

Menschenverachtung

Von „bestialischer Tierquälerei“ am Tübinger Max-Planck-Institut schrieb Gert Postel in einem Leserbrief am 1. März („Eigentor“).

06.03.2018
  • Kuno Kirschfeld, Tübingen

Tierliebe tritt immer wieder gemeinsam mit Missachtung des menschlichen Lebens auf. (...) Entsprechend bei Gert Postel. In seinem Leserbrief spricht er von bestialischer Tierquälerei am hiesigen Max-Planck-Institut. Er selbst hatte aber keinerlei Skrupel davor, die Gesundheit und das Leben vieler Menschen aufs Spiel zu setzen, die ihm hilflos ausgeliefert waren. Mit einem Schulabschluss der mittleren Reife und nach einer Tätigkeit als Postbote wurde er mittels gefälschter Papiere als Notarzt, Amtsarzt und Psychiater tätig, deswegen mehrfach verurteilt.

Aber nicht nur dies. Frauen, die seine Annäherungsversuche ablehnten, hat er verfolgt, bis zu deren Zusammenbruch. „Wie viele er beschädigt und zerstört hat – eine endlose, unsägliche Geschichte“, so der Gerichtsreporter Gerhard Mauz. Alles nachzulesen bei Wikipedia.

Selten ist die Vergesellschaftung von Tierliebe und Menschenverachtung so deutlich aufzuzeigen, wie am Beispiel von Gert Postel. Man muss ihm dankbar sein, dass er dazu beiträgt, unserer Gesellschaft die Augen zu öffnen.

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06.03.2018, 01:00 Uhr

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