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Pressefreiheit

Merkel verurteilt Vorgehen Ankaras

Regierungschefin äußert Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit der Türkei.

03.11.2016
  • EPD

Berlin. Die Einschränkung der Pressefreiheit in der Türkei sorgt in Deutschland für immer schärfere Kritik. Zwei Tage nach der Festnahme von Mitarbeitern der Zeitung „Cumhuriyet“ äußerte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) deutlich. Es sei „in höchstem Maße alarmierend, dass das hohe Gut der Presse- und Meinungsfreiheit immer wieder aufs Neue eingeschränkt wird.“ Mit Blick auf die jüngsten Festnahmen betonte sie, sie habe große Zweifel, „dass das rechtsstaatlichen Prinzipien entspricht“.

Wegen seines harten Vorgehens gegen Journalisten und Medien erklärte die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem der „Feinde der Pressefreiheit“. „Erdogan mag die Medien nicht, oder eher: Er mag es, wenn die Medien unterwürfig und fügsam sind und sein Loblied singen“, heißt es in der Liste von „Reporter ohne Grenzen“. Seit dem vereitelten Putschversuch im Sommer seien in der Türkei mehr als 100 Medien geschlossen und über 200 Journalisten verhaftet worden, erklärte die Organisation. Insgesamt finden sich 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste auf der Liste. epd

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03.11.2016, 06:00 Uhr

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