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Hannover

Messe wächst dank Obama-Effekt

Die Hannover Messe hat einen starken Magneten: US-Präsident Barack Obama. Deshalb kommen so viele Anmeldungen von US-Firmen wie noch nie.

21.04.2016
  • DPA

Hannover. Dank den USA verzeichnet die weltgrößte Industrieschau Hannover Messe vom 25. bis 29. April mehr Aussteller und vermietete Fläche. "Wir werden am Montag die Tore öffnen mit mehr als 5200 Ausstellern aus 75 Ländern", sagte der Messevorstand Jochen Köckler. Zur vergleichbaren vorangegangenen Veranstaltung waren es rund 4800 Aussteller.

58 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Nach Deutschland sind China, die USA, Italien, Holland und die Türkei die am stärksten vertretenen Nationen.

US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel werden die Weltleitmesse am Sonntag eröffnen. Aus den USA werden diesmal 465 Aussteller kommen. Es sei die größte Zahl von US-Firmen, die je an einer Messe außerhalb der USA teilgenommen haben.

Im Messe-Fokus steht mit 100 Anwendungsbeispielen die vernetzte Industrie. Einer der Schwerpunkte: vorausschauende Wartung, bei der Maschinenteile dem Betreiber vor Ausfällen Schwachstellen aufzeigen. Der zweite ist der Informationsaustausch zwischen Maschinen.

Obama will seinen Besuch der Hannover Messe auch dazu nutzen, das transatlantische Handelsabkommen TTIP unter Dach und Fach zu bringen. Der Gesandte der US-Botschaft in Berlin, Kent Logsdon, warb in Hannover erneut für das Abkommen, das Handelshemmnisse abbauen und das Wirtschaftswachstum befeuern soll. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström will sich über den aktuellen Stand des Abkommens mit ihren US-Partnern in Hannover austauschen.

Das Leitthema der Messe heißt "Integrated Industry - Discover Solutions"- zu Deutsch etwa: Integrierte Industrie - entdecke die Lösungen. Ein besonderes Thema wird die Energie sein. "Die Energiewende verändert sich", erklärte Andreas Kuhlmann, der Geschäftsführer der Deutschen Energie Agentur. "Wir haben in Deutschland die vielfältigste Energieversorgung der Welt". Immer wichtiger werde daher die Synchronisierung der dezentralen Komponenten. Die Digitalisierung sei dafür ein Glücksfall.

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21.04.2016, 06:00 Uhr

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