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Messer gewetzt

04.01.2017

Von Gabriele Fux

Da werden jetzt wieder die Messer gewetzt gegen die Rottenburger beziehungsweise das „Nicknegerle“. Das war ja zu erwarten.

Frage meinerseits an die „nichtbleden“ (Leserbrief Susanne Haas) heuchlerischen Moralisten (Leserbrief Marion Jackson): Warum kommen unter anderem so viele Dunkelhäutige todesmutig in maroden Booten nach Europa? Warum werden bei Sammelaktionen in Bettelbriefen, Werbesendungen mit verhungerten dunkelhäutigen Kindern Spenden eingeworben? Warum schafft es der afrikanische Kontinent nicht, nach zig Jahrzehnten von Milliarden Geldspenden an diesen, es nicht auf die Füße zu kommen, so dass immer weiter gespendet, gesammelt, medizinisch geholfen werden muss? Ihr solltet Eure Zeit lieber für Aktionen gegen die dortige Korruption, Ausbeutung, Kriege verwenden, als Rottenburger zu Rassisten und „blede Leut“ abzustempeln.

Für mich ist diese Spendenfigur nicht beleidigend dargestellt, sondern sie erinnert durch ihr spezielles Aussehen daran, dass es auf dieser Welt speziell auf dem afrikanischen Kontinent immer noch genügend Menschen gibt, die null und nichts haben. Und sie stellt ganz einfach die Wahrheit dar. Ein Körbchen, eine neutrale Ton-, Metall-Opferbüchse täte es zwar auch für Spenden, aber dies würde meines Erachtens niemals so den Zweck beziehungsweise das Spendenziel erfüllen. Für mich ist dieses „Nicknegerle“ keine Beleidigung, kein Rassismus, sondern spiegelt Tatsachen wider.

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Erstellt:
4. Januar 2017, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Januar 2017, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Januar 2017, 01:00 Uhr

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