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Heilbronn

Messerangriff auf Polizisten: Angeklagter entschuldigt sich

Im Prozess um einen Messerangriff auf zwei Polizeibeamte in Heilbronn hat sich der Angeklagte für die Tat entschuldigt.

05.04.2016
  • dpa/lsw

Heilbronn. Sein schlechtes Gewissen sei für ihn schwerer zu ertragen als jede Bestrafung, sagte er am Dienstag vor dem Landgericht Heilbronn. Der Mann hatte im Juli 2015 laut Anklage zwei Beamte der Wache im Stadtteil Neckargartach mit einem Küchenmesser angegriffen und verletzt, einen davon schwer. Einer der zwei Polizisten zog daraufhin seine Dienstwaffe und stoppte den Angreifer mit sechs Schüssen. Der Angeklagte war zur Tatzeit 28 Jahre alt.

Die Anwälte der Opfer plädierten für eine Verurteilung wegen zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Sie sahen im Gegensatz zum Staatsanwalt, der eine Freiheitsstrafe von acht Jahren forderte, das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe als erfüllt an - und verlangten eine «zweistellige Haftstrafe».

Die Verteidigung plädierte für eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.

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05.04.2016, 08:12 Uhr | geändert: 05.04.2016, 12:30 Uhr

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