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Microsoft schränkt OneDrive ein Microsoft schränkt OneDrive ein

14.11.2015
  • DPA

Uneingeschränkter Speicher in Microsofts Cloud OneDrive - damit ist es für Kunden der Bürosoftware Office 365 vorbei. Das Unternehmen kappt sein unlimitiertes Angebot. Einige Nutzer hätten die Möglichkeit missbraucht, erklärte Microsoft. In einigen Fällen seien pro Nutzer über 75 Terabyte Speicher belegt worden. Künftig werde es beim Abo eine Beschränkung auf ein Terabyte geben - eine übliche Größe auch bei anderen Anbietern wie Apple oder Yahoo. Kunden sollen zwölf Monate Zeit haben, um ihre Daten entsprechend zu reduzieren. Das Gratis-Volumen im Online-Speicherdienst OneDrive werde von 15 auf 5 Gigabyte gesenkt. Damit positioniert sich Microsoft unterhalb des Konkurrenten Google, der 15 Gigabyte Speicher bietet. Apple liegt bei 5 Gigabyte.

Zudem sollen die Angebote mit 100 und 200 Gigabyte Speichervolumen abgeschafft werden. Bestandskunden seien davon nicht betroffen, betont Microsoft. Neuen Nutzern sollen stattdessen ab 2016 50 Gigabyte Speicher für 1,99 Dollar monatlich angeboten werden. Rivalen wie Apple oder Google hatten zuletzt Cloud-Speicher günstiger gemacht, Microsoft war mit dem unbegrenzten Volumen für Abo-Kunden vorgeprescht. Microsoft will OneDrive auch weiterhin als mehr als ein Back-up- und Speicher-Angebot verstanden wissen. Die nun angekündigten Änderungen seien notwendig, um das Cloud-Angebot weiterhin als intelligente Lösung für die produktive Zusammenarbeit anbieten zu können, hieß es.

Ob die nun angekündigte Kappung ein sinnvoller Schritt ist, bezweifeln unterdessen manche Nutzer. Diese "Flip-Flop-Strategie" werde Microsoft eine Menge Kunden kosten, kommentierte ein Nutzer den Blogeintrag. Es sei aber das beste, was Dropbox passieren könne. Ein anderer Nutzer hält die Entscheidung für einen schlechten Aprilscherz und fragt, warum Microsoft seine Abonnenten dafür bestrafe, dass einige wenige das Angebot mit möglicherweise illegalen Inhalten missbrauchten.

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14.11.2015, 08:30 Uhr

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