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Millionen für die Kliniken
„Weit über 30 Prozent Erhöhung“: Minister Manne Lucha. Foto: Sebastian Golnow/dpa
Bauprogramm

Millionen für die Kliniken

Das Land erhöht seine Ausgaben für die Krankenhäuser. Mindestens acht Projekte profitieren in diesem Jahr.

21.03.2018
  • JENS SCHMITZ

Stuttgart. Das Jahreskrankenhaus-Bauprogramm von Baden-Württemberg wird 2018 mindestens acht Projekten zugute kommen und ein Volumen von gut 235 Millionen Euro haben. Über diesen Kabinettsbeschluss informierten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Sozialminister Manfred Lucha (beide Grüne) die Presse. Insgesamt investiert das Land im laufenden Jahr 455,2 Millionen Euro in seine Krankenhäuser.

235 Millionen Euro sind für Bauprojekte in Buchenbach, Bad Friedrichshall, Göppingen, Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim, Ostfildern und Sigmaringen angesetzt. Falls sich Spielräume eröffnen, könnten auch noch Vorhaben in Ludwigsburg, Stuttgart und Esslingen zum Zug kommen. Das mit Abstand größte Projekt ist ein Ersatzneubau in Göppingen.

Mit den Investitionen leiste das Land „einen ganz erheblichen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Krankenhäuser“, sagte Kretschmann. „Wenn Sie die Entwicklung sehen von 2010 bis jetzt, dann sind wir (bei) weit über 30 Prozent Erhöhung“, fügte Lucha hinzu. Kretschmann und Lucha begrüßten es, dass der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung den Krankenhaus-Strukturfonds um vier Jahre verlängern will. Die Fortschreibung verdanke sich einem Antrag aus Baden-Württemberg. 2017 sind aus dem Fonds 63,8 Millionen Euro ans Land geflossen. Er soll den Strukturwandel in der Krankenhauslandschaft und die Qualität der Versorgung befördern.

Dass die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) Luchas Zahlen angesichts der anstehenden Aufgaben für zu niedrig hält, bezeichnete der Sozialminister als alten Reflex: „Das müssen die so sagen, aber es entspricht nicht der planerischen und operativen Wirklichkeit.“ In den kommenden zehn Jahren könnten alle bislang bekannten Krankenhausprojekte gefördert werden; derzeit lägen die Probleme eher vor Ort: „Wir haben in den letzten Jahren Probleme beim Mittelabfluss, also umgekehrt.“ Sprecher der Oppositionsfraktionen FDP und SPD kritisierten Luchas Kalkulation später dennoch. Jens Schmitz

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21.03.2018, 06:00 Uhr

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