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Kommentar

Minimalziel erreicht

Die Zeit wird knapp, enger wirken die Partien, und die Euphorie steigt mit jedem Erfolg.

15.04.2016
  • ARMIN GRASMUCK

Nur noch einen Schritt sind die Bayern von dem Endspiel der europäischen Königsklasse entfernt, das in sechs Wochen in Mailand auf dem Programm steht. Mit dem Einzug in das Halbfinale hat der hoch ambitionierte und entsprechend honorierte Kader der Münchner das Minimalziel erreicht. Getreu dem Anspruch des Rekordmeisters strebt er nun nach dem Maximum. Das Triple ist, auch ohne Vereinsbrille betrachtet, zum Greifen nah.

Es könnte sich als genialer Schachzug erweisen, dass Pep Guardiola kurz vor seinem Abschied aus München von der ureigenen Idee des Hochdruckfußballs abgerückt ist und sich an der traditionell eher nüchternen Erfolgsformel der Bayern zu orientieren scheint. In der wichtigsten Phase der Saison zählt auch für ihn nur noch das nackte Ergebnis, egal wie es erreicht wird. Das schnöde 1:0 schätzt er heute genauso wie das krachend und brillant herausgespielte Schützenfest.

Guardiola zieht, ohne Rücksicht auf das Schicksal des Einzelnen, sein Ding durch. Xabi Alonso? Götze? Lewandowski? Der Trainer rotiert, wie es ihm passt. Er liegt damit richtig, weil er siegt und siegt. Gelingt ihm das Triple, hat Guardiola die Mission in München gnadenlos erfüllt.

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15.04.2016, 06:00 Uhr

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