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Stuttgart

Minister: Erweiterte DNA-Analyse für Verbrechensaufklärung

Eine Ausweitung der DNA-Analyse soll nach dem Willen von Justizminister Guido Wolf (CDU) künftig helfen, bei schweren Verbrechen mehr Hinweise auf den Täter zu erhalten.

28.12.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Ist unbekannt, von welcher Person das Spurenmaterial stammt, dürfen auch Feststellungen über das Geschlecht, die Augen-, Haar- und Hautfarbe, das biologische Alter sowie die biogeografische Herkunft der Person getroffen werden», heißt es in einem Vorschlag Wolfs für eine Änderung der Strafprozessordnung. Technisch ist dies möglich. Bisher sind nur Rückschlüsse auf das Geschlecht erlaubt.

Die «Südwest Presse» und die «Badische Zeitung» hatten am Mittwoch über den Vorstoß Wolfs und einen Brief des Politikers an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) berichtet. Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand mahnte mit Blick auf den Datenschutz eine sorgfältige Prüfung des Vorschlags an und warnte zugleich, dass es keine «Wundermittel» gebe in der Ermittlungsarbeit.

FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke meinte, dass Wolfs Initiative in die richtige Richtung gehe. Nach dem Mord an einer Freiburger Studentin hatten auch Ermittler deutlich gemacht, dass sie bei einer erweiterten DNA-Analyse den Kreis der möglichen Täter hätten eingrenzen können. In Untersuchungshaft sitzt ein Flüchtling.

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28.12.2016, 16:13 Uhr | geändert: 28.12.2016, 15:11 Uhr

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