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Stuttgart

Minister hält Klinikschließungen für unumgänglich

Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) hält die Schließung von Krankenhäusern in den kommenden Jahren für «unumgänglich».

02.01.2017

Von dpa/lsw

Der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Es werde einen «Konzentrationsprozess hin zu größeren und leistungsfähigeren Einheiten» geben, sagte er der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstag). Dem Bericht zufolge gibt es derzeit noch rund 250 Klinikstandorte im Südwesten. «Es könnte sein, dass wir irgendwann bei 200 landen werden», sagte Lucha den Zeitungen.

Die Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds des Bundes müssten so eingesetzt werden, dass Kapazitäten gebündelt und leistungsstärkere Angebote möglich gemacht würden. Unterstützung kommt von der AOK: «Die Gelder müssen zwingend in zukunftsorientierte Projekte wie zum Beispiel in den Abbau unsinniger Doppelstrukturen investiert werden», sagte Vorstandschef Christopher Hermann den Zeitungen.

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Erstellt:
2. Januar 2017, 19:29 Uhr
Aktualisiert:
2. Januar 2017, 18:51 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Januar 2017, 18:51 Uhr

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