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Stuttgart

Ministerium: Bei Auswahl von Pflegedienst genau hinschauen

Nach Bekanntwerden des Falls eines Hilfspflegers, der einen Patienten getötet haben soll, rät das Sozialministerium sich bei der Wahl eines Pflegedienstes genau zu informieren.

08.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. Wenn Betroffene einen Dienst aussuchten, müsse er nach dem Sozialgesetzbuch zugelassen sein und einen Vertrag mit den Pflegekassen haben, teilte das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. «Durch die Beratung in einem Pflegestützpunkt oder bei den Pflegekassen wird mitgeteilt, wer tatsächlich einen zugelassenen ambulanten Pflegedienst führt.»

Ein Hilfspfleger soll in der Nähe von München einen 87-Jährigen mit Insulin getötet haben. Der 36-Jährige betreute den Angaben zufolge vor dem mutmaßlichen Mord auch einen älteren Menschen im Kreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz, der einige Tage nach Verschwinden des Pflegers starb. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Tod und der Arbeit des Pflegers gibt, werde ermittelt. Der Hilfspfleger sitzt in München unter anderem wegen Mordes in Untersuchungshaft.

Er hatte an vielen Orten in Deutschland gearbeitet - unter anderem in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis). Der dortige Patient kam mit extrem niedrigen Blutzuckerwerten ins Krankenhaus und überlebte.

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08.03.2018, 14:44 Uhr | geändert: 08.03.2018, 14:40 Uhr

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