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Karlsruhe

Ministerium: Implantate kein Hindernis für Polizeidienst

Eine junge Frau darf trotz ihrer Brustimplantate zur Polizei und ihre Ausbildung an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg fortsetzen.

12.10.2016
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Die modernen Implantate seien kein Hindernis für den Polizeidienst, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Damit rückte die Behörde noch vor der in drei Wochen anberaumten Hauptverhandlung in dem Streit von ihrer ursprünglichen Einschätzung ab. Sie hatte argumentiert, dass Brustimplantate etwa bei gefährlichen Einsätzen ein Risiko darstellten und die Bewerberin abgelehnt. Den Zugang zu der Ausbildung hatte sich die junge Frau daraufhin per einstweiliger Anordnung vor dem Karlsruher Verwaltungsgericht erstritten.

Das VG-Hauptsacheverfahren ist für den 9. November angesetzt - ob es nun überhaupt noch stattfindet, ist fraglich, teilte der Anwalt der Klägerin auf Nachfrage mit. Derzeit werde über eine Einigung verhandelt. Falls diese zustande komme, «könnte der Termin in Karlsruhe entfallen».

Bundesweit hatte es in der Vergangenheit zuletzt ähnliche Streitfälle gegeben, die jeweils zugunsten der Bewerberinnen ausgingen.

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12.10.2016, 11:59 Uhr | geändert: 12.10.2016, 07:30 Uhr

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