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Ahlande, Hexen und Pompele staubten ihre Häser ab

Mit 80 Närrinnen und Narren kamen gestern etwas weniger als im letzten Jahr zur Abstaubede ins Rottenburger Zunfthaus

Die Stadthexen staubten gestern im Zunfthaus der Rottenburger Narrenzunft 80 Närrinnen und Narren ab, darunter Oberbürgermeister Stephan Neher. Während der rheinische Karneval bereits am 11. 11. um 11.11 Uhr beginnt, dürfen die schwäbisch-alemannischen Narren in Rottenburg erst am Dreikönigstag Häs und Maske tragen.

07.01.2015
  • mdz

Rottenburg. Erst nach der Abstaubede dürfen Ahlande, Pompele, Bogges und Hexen auf Umzügen mitlaufen. Einzig der Fanfarenzug kann auch außerhalb der Fasnet bei Veranstaltungen auftreten. Wie beim großen Umzug am Fasnetssonntag kündigte Narrenbüttel Grealinger das Kommen der Narren an. Dann setzte Zeremonienmeister Rolf Eißler Gräfin Mechthild (Manuela Kaupp) feierlich in ihr Amt ein.

Mechthild erinnerte an das erfolgreiche Narrentreffen im vorigen Jahr. Dann übergab Eißler dem Hofnarren Halberdrein (Arthur Knobelspieß) seine Marotte. In seiner Narrenpredigt machte sich Knobelspieß über die kaputte und immer noch nicht reparierte Bahnschranke lustig. „Wer bringt nichts hin und kriegt nichts na‘ / Des isch die Deutsche...“ „Bundesba‘“ ergänzte das Publikum lachend. Weitere Themen seiner Narrenpredigt waren die Baustelle in der Neckarhalde und die Schleichwege, um diese zu umgehen, sowie der neue Kreisverkehr an der Oberen Brücke. „Der Vater isch blau ond d‘ Mutter sagt leise / des Kind soll Minikreisverkehr heiße‘.“

Außerdem befand Halberdrein, dass die Freudentänze der Volleyballer des TV Rottenburg während seiner Siegesserie an den Rottenburger Hexentanz erinnerten, obwohl bei den Bundesligaspielern kein einziger echter Rottenburger dabei sei. Nach Halberdreins Narrenpredigt trommelte und trompetete der Fanfarenzug die Stadthexen in den Saal. Mit parfümierten Federbüscheln staubten sie Masken und Häser, am liebsten aber die Gesichter aller Anwesenden ab. Anschließend zogen die Stadthexen in die Stadt hinaus, um dort ihr Unwesen zu treiben. Auch in zahlreichen anderen Orten der Raumschaft Rottenburg staubten Narren gestern und teils schon vorgestern Masken und Häser ab.

Mit 80 Närrinnen und Narren kamen gestern etwas weniger als im letzten Jahr zur Abstaubede ins

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07.01.2015, 12:00 Uhr

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