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Nur die Einwohner können Rottenburg zur Endrunde bringen

Mit Bewegung ins Finale

Rottenburg will Deutschlands aktivste Stadt 2013 werden (wir berichteten). Bei diesem Wettbewerb können sich auch unabhängig vom Gesamtorgan Stadt einzelne sportliche Initiativen bewerben und Geld gewinnen.

18.08.2012
  • Gert Fleischer

Rottenburg. Nach der Bewerbungsphase kam Rottenburg in die zweite Runde. Nun gilt es zu punkten, um eine der zwei bestplatzierten Städte in der Größenklasse 25 000 bis 75 000 Einwohner zu werden und somit das Finale austragen und die 35 000 Euro Prämie einheimsen zu können.

Dafür müssen sich aus Rottenburg möglichst viele Initiativen, mindestens aber 20 bei der Organisation Mission Olympic (Deutscher Olympischer Sport-Bund und als Partner Coca-Cola) melden und ihr sportliches Programm vorstellen. Diese Gruppen können ihren Bewerbungsbogen separat nach Berlin schicken oder aber – spätestens bis 15. September – bei der Stadtverwaltung Rottenburg einreichen. Offizieller Abgabeschluss ist der 30. September.

„Warum ist Ihre Initiative Deutschlands beste Initiative für Bewegung und Sport?“ Diese Frage sollen die Teilnehmer/innen schlüssig beantworten. Dieser große Maßstab klingt vielleicht etwas einschüchternd, ist aber keineswegs so gemeint. Jede Initiative soll beschreiben und mit Fotos oder sonstwie visuell darstellen, was sie tut, weshalb und wie lange schon. Gute Bilder etwa bringen zusätzliche Punkte; Auszeichnungen oder Presseartikel ebenfalls. Immer dran denken: So eine Initiative, wenn sie gewinnt, soll ja im Internet präsentiert werden – und da guckt gegebenenfalls ganze Welt hin.

Initiativen sind stets auch im Einzelwettstreit

Die jeweiligen Initiativen werden bei Mission Olympic bewertet und tragen zum Gesamtergebnis der Stadt bei. Es gibt dafür keinen extern nachvollziehbaren Punktekatalog, heißt es beim Organisationsbüro. Der Entscheid ist nicht anfechtbar. Nachhaltigkeit werde positiv gesehen, ebenso die Fähigkeit, Menschen in Bewegung zu bringen, die bisher wenig aktiv waren.

Die Aktion Mission Olympic ist zweigeteilt in die Rubriken „Bewegte Städte“ und „Bewegte Menschen“. Rottenburg tritt bei den „Bewegten Städten“ an. Aber alle Initiativen, die sich melden, um die Stadt dabei zu unterstützen, sind automatisch auch als Einzelinitiative bei „Bewegte Menschen“ dabei. Einzeln haben alle Gruppen oder Teams die Chance, „Initiative des Monats“ zu werden. Diese Auswahl trifft nicht die Jury, sondern darüber stimmen die Nutzer der Homepage von Mission Olympic per Klick ab. Der Monatssieger bekommt 500 Euro, die beiden Nächstplatzierten 300 und 200 Euro.

Von Oktober an bis Juni kommenden Jahres laufen diese Monatswettbewerbe. Wer im Oktober keinen Erfolg hat, rutscht automatisch in die November-Auswahl, und so geht es auch weiter.

Auch Initiativen anderer Gemeinden dürfen

Eine Jury von Mission Olympic wiederum beschließt nach Abschluss des Wettbewerbsjahres, wer die „Initiative des Jahres“ wird. Siegprämie: 2000 Euro. Initiative des Jahres 2011 wurde die Zwickauer Bewegungs- und Sportkindertagesstätte, die umfangreiche Sport- und Bewegungsprogramme für Kinder entwickelt.

192 Städte bewarben sich seit Beginn des Wettbewerbs Mission Olympic 2007 um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“. Um die Auszeichnungen für die Einzelinitiativen kämpften bislang 8600 sportliche Gruppen. Besonderheit im Gruppenwettbewerb „Bewegte Menschen“: Hier können sich Initiativen aus ganz Deutschland bewerben; ihre Stadt muss nicht im Rennen um die aktivste Stadt sein. Es können also auch Initiativen aus Hirrlingen oder Tübingen einreichen, aus Horb oder Mössingen.

Info Alle Details zu dem Wettbewerb im Internet unter www.mission-oympic.de, Bewerbungsformulare gibt es unter www.hohenberghalle.de

Mit Bewegung ins Finale
Bewegung mal so, mal so, Hauptsache Bewegung und regelmäßig, damit‘s auch dem Körper hilft. Archivbilder: Tanzschule, Kuball, Mozer, Sommer

Mit Bewegung ins Finale
Bewegung mal so, mal so, Hauptsache Bewegung und regelmäßig, damit‘s auch dem Körper hilft. Archivbilder: Tanzschule, Kuball, Mozer, Sommer

Diese Rottenburger Initiativen haben sich bisher bei der Stadt beworben, wie Ina Dittus sagte, die zusammen mit Philipp Vollmer der Stadtverwaltung hilft:
Der Hohenberg-Kindergarten meldet eine Walking-Gruppe,
die Stadtwerke eine vom Turnverein betreute Betriebssportgruppe,
eine beim Sportpark 18-61 fahrende Mountain-Bike-Gruppe,
die Hochschule für Forstwirtschaft meldete ihr Jagdrennen, das sie mit dem Forstsportverein organisiert,
die Lebenshilfe bewirbt sich zusammen mit dem Motor Sport Club Rottenburg, der drei Schwerstbehinderte im Team für die Allgäu-Orient-Rallye hat.

Bei der Stadtverwaltung sei eine weitere Meldung eingegangen, und innerhalb des TVR kümmern sich Dittus und Vollmer derzeit um spezielle Gruppen.

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18.08.2012, 12:00 Uhr

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