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Pforzheim

Mit Kunstprojekt gegen spießige Architektur

Inmitten hoher Gitterstäbe und quietschegelb bemalt steht in Pforzheim das neue Kunstprojekt «Das bedrohte Haus».

19.03.2018

Von dpa/lsw

Das beleuchtete Kunstprojekt „Das bedrohte Haus“ in Pforzheim. Foto: Uli Deck dpa/lsw

Pforzheim. Das kleine, leerstehende Einzimmerhäuschen ohne Bad wurde vom Diplom-Ingenieur und Künstler Andreas Sarow in eine Installation verwandelt. Er umbaute das Haus, das einsam auf einer Anhöhe des ansonsten kahlen früheren Kleingarten-Areals steht, mit einem 13 Meter hohen, beleuchteten Käfig. Das Gelände wird von der Stadt gerade erschlossen und soll in Einzelgrundstücke aufgeteilt werden.

Mit dem Projekt will Sarow nach eigenen Worten die Aufmerksamkeit auf das richten, «was an Neuem kommt und was dafür aufgegeben werden muss». Er kritisiert gleichzeitig «spießige» Bauformen: «Warum bauen wir eigentlich immer noch so, wie vor 500 Jahren?», fragt er. «Das bedrohte Haus» ist sein sechstes Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Pforzheim. Die Stadt war nach Worten eines Sprechers informiert und beteiligt sich auch an der Abschlussveranstaltung am 13. April. Später wird das Gebäude abgerissen.

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Erstellt:
19. März 2018, 06:50 Uhr
Aktualisiert:
19. März 2018, 06:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. März 2018, 06:10 Uhr

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