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Mit Volldampf in die Osterferien
2017 hat die Bahn im Blühenden Barock 30. Geburtstag gefeiert. Jetzt kutschiert sie wieder Kinder durch den Park. Foto: Werner Kuhnle
Freizeit

Mit Volldampf in die Osterferien

Viele Attraktionen in der Region starten jetzt in die Saison, darunter das Blühende Barock, Tripsdrill und die Stuttgarter Grabkapelle.

22.03.2018
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Jetzt aber! Nach dem kurzen Wintercomeback geht es an diesem Wochenende (hoffentlich) ins Frühjahr. Den Beginn der Osterferien und das lange Wochenende mit den Osterfeiertagen nehmen zumindest viele Betreiber von Ausflugszielen zum Anlass, um die Saison einzuläuten. Schlösser, Parks, Museen und Vergnügungsplätze präsentieren sich in neuer Frische den Besuchern.

Nach über zwei Jahren intensiver Bautätigkeit startet die Sternwarte Stuttgart wieder in den Normalbetrieb. Gefeiert wird das an diesem Samstag mit einem kostenfreien Tag der offenen Tür zwischen 15 und 21 Uhr. Ab dem 1. April kann jeder Astronomieinteressierte an Sternenführungen und Sonnenbeobachtungen teilnehmen (Montag und Mittwoch bis Samstag 21 Uhr, Erwachsene vier Euro).

Romantischster Ort in Stuttgart

Andere Attraktionen in der Landeshauptstadt lassen sich noch etwas Zeit. Die Dieselloks Blitzschwoab und Schwoabapfeil sowie die Dampfloks Tazzelwurm, Santa Maria und Springerle werden erst zum Osterwochenende angeworfen. Die Eisenbahnen auf dem Killesberg tuckern ab dem Karfreitag durch den schönsten Park der Stadt. Wer am Osterwochenende mitfahren möchte, muss schnell wie ein D-Zug sein. Fast alle Fahrten sind ausgebucht (Die Zugfahrt kostet für Erwachsene drei Euro).

Frühlingsgefühle? Dann hinauf zum romantischsten Ort in Stuttgart, zur Grabkapelle auf dem Württemberg. König Wilhelm I. ließ das tempelartige Bauwerk für seine geliebte Ehefrau errichten. Nicht nur die Inschrift „Die Liebe höret nimmer auf“, die über dem Haupteingang steht, lässt Verliebte schmachten. Wie gut, dass das Denkmal am 30. März, wenn Bienchen und Blümchen wieder gedeihen, öffnet – sagenhafte Aussicht inklusive. (Dienstag bis Sonntag/Feiertag 10 bis 17 Uhr, Erwachsene vier Euro).

Das Ludwigsburger Residenzschloss ist zwar das gesamte Jahr über zugänglich, am Samstag, 24. März, geht's aber in die Hauptsaison. Zum „Frühlingserwachen“ gibt es Aktionen bis zur Geisterstunde. Neben speziellen Speisen sowie Führungen durchs Schloss, „Faszination Lego“ und die Mode- und Keramikmuseen steht um 17 Uhr die Eröffnung der Fotoausstellung „Caché“ an, die unbekannte Schlossräume zeigt (Führungen an diesem Tag ab 17 Uhr, Eintritt 13 Euro, Sondertouren neun Euro).

Das Blühende Barock ist bereits vergangenes Wochenende mit der Sonderschau „Strohwelten“ in die Saison gestartet. Zu sehen sind täglich von 7.30 bis 20.30 Uhr neben 300 000 Frühjahrsblühern neue Vogelvolieren. Der Märchengarten ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet (Erwachsene neun Euro). Nicht zugänglich ist das Schloss Favorite, das bis Mitte 2019 renoviert wird.

Saisoneröffnung im Gefängnis? Fast. Neben Häftlingen beherbergt der Hohenasperg auch ein Museum, und das startet nach der Winterpause am Sonntag mit einer neuen Ausstellung, die unter anderem um zwei inhaftierte Minister kreist: den NS-Täter Konstantin Hierl sowie Joseph Fickler, den Außenminister der Revolutionsregierung in Baden. Die Kuratorin stellt mit einer Eröffnungsführung um 15 Uhr die neuen Objekte und Häftlingsbiografien vor (Donnerstags bis Sonntag/Feiertage 10 bis 18 Uhr, Erwachsene vier Euro).

Im Freilichtmuseum Beuren (Kreis Esslingen) geht's am Palmsonntag richtig heiß los. „Feuer und Flamme für das Freilichtmuseum“ ist das Motto am Eröffnungstag. Ab 9 Uhr sind die 24 Museumsobjekte zugänglich, und in den historischen Küchen wird eingeschürt, gekocht und gebacken. Die Besucher dürfen Flachswickel, Alblinsensuppe und Schwarzen Brei kosten, während sie bei Führungen Wissenswertes zu den Themen Feuer und Selbstversorgung erfahren (Dienstag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr, Erwachsene sieben Euro).

Neues Fluggerät

Der Freizeitpark Tripsdrill (Kreis Heilbronn) erwacht an diesem Samstag wieder zum Leben. Eine Attraktion ist der „Höhenflug“, der im vorigen Mai in Betrieb ging. Hier schlagen die Fahrgäste 20 Meter über der Erde Purzelbäume. Der „Höhenflug“ erinnert an Albrecht Ludwig Berblinger, den Schneider von Ulm. Der hatte 1811 einen schöpferischen Höhenflug und baute ein Fluggerät, das jedoch bei der Vorführung in die Donau stürzte. Für die neue Saison wurde das Umfeld des „Höhenflugs“ so gestaltet, dass es an den Fachwerkstil der Altstadt von Ulm erinnert. Für die Besucher in Tripsdrill wird Berblingers Traum vom Fliegen wahr (täglich 9 bis 18 Uhr, Erwachsene 31,50 Euro).

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22.03.2018, 06:00 Uhr

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