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Berlin

Mit dem Kauz durch die Nacht

Große Dinge haben ja manchmal kleine Ursachen. Laut Chaostheorie kann zum Beispiel der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Wirbelsturm auslösen.

23.01.2019

Von Guido Bohsem

Foto: ©lightpoet/Shutterstock

Nun war es zwar kein Flügeltier, sondern ein Schnellboot namens „Frettchen“, das die „Gorch Fock“ ins teuerste Trockendock der Welt rammte. Doch jetzt ist der Windjammer groß und die Rechnung immer höher.

Die „Frettchen“ ist übrigens ein Boot der „Gepard“-Klasse und keineswegs ein ungewöhnlicher Name. Andere heißen „Ozelot“, „Wiesel“, „Zobel“ und „Hyäne“. Nun schießt man bei der Bundeswehr aus krummen Gewehren, die Panzer sind nur theoretisch einsetzbar, und auch die Flugbereitschaft bleibt schon mal am Boden, weil ein Nager sich durch die Technik beißt. Vieles klappt nicht, doch mit einem glänzt Uschis Truppe wie kaum eine andere: Sie ist unschlagbar darin, ihren Geräten Tiernamen zu geben.

Oder vielmehr: Sie war es. Für die neuen Nachtsichtgeräte, die Ministerin von der Leyen der Truppe jüngst in Neustadt am Rübenberge spendierte, fehlte offenbar das passende Tier. „XACT nv33“ heißen die Dinger ganz prosaisch.

Wie einfallslos das klingt, wie schade. Denn gerade das Bundeswehr-Brillengerät bietet so viele interessante Möglichkeiten: „Uhu“, „Eule“, „Motte“, „Maulwurf“ – so vieles ist drin, und mit einer „Kauz nv33“ könnte alles beginnen.

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Erstellt:
23. Januar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Januar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2019, 06:00 Uhr

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