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Entlang der Alber- und Dorfstraße: „Vom Goldersbach zum Neckar“

Mit einer Ausstellung im Gemeindehaus präsentiert der Lustnauer Geschichtsverein am Samstag sein neues Bilder-Buch

Sie war schmal und wacklig – und für lange Zeit die einzige Verbindung der Lustnauer über den damals noch nicht korrigierten und kanalisierten Neckar hinweg zu den Wiesen und Weiden in der Talebene.

17.10.2014
  • Sepp Wais

Lustnau. Die unter den Kuhgespannen ächzende und knarrende Holzkonstruktion, die auf Lustnauer Seite dort ansetzte, wo heute das Waldhorn steht, wurde Anfang der 1820er Jahre gebaut und hielt dann 70 Jahre durch. 1890 wurde die Holzbrücke an gleicher Stelle durch eine Stahlkonstruktion ersetzt, die ihrerseits in den 1930er Jahren der Neckarkorrektion zum Opfer fiel.

Das oben abgelichtete Foto entstand 1870 – und ziert nun die Titelseite der jüngsten „Lustnauer Chronik“. Nur anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung seines Bilder-Buches über die Entwicklung des örtlichen Handwerks und Handels kann der Lustnauer Geschichtsverein – angeführt seinem umtriebigen Vorsitzenden Richard Kehrer – nun einen weiteren Foto-Band präsentieren, 196 Seiten dick und reich illustriert mit über 250 Bildern. Diesmal geht’s „Vom Goldersbach zum Neckar“ durch das alte Lustnau – immer an der Alber- und Dorfstraße lang.

Einen Gutteil der Fotos kann man am kommenden Wochenende im Evangelischen Gemeindehaus von Lustnau (Neuhaldenstraße 10) sehen. Dort zeigt der Geschichtsverein am morgigen Samstag und am Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr die Ergebnisse seiner jüngsten heimatkundlichen Recherchen. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Samstag um 15 Uhr von Richard Kehrer. Im Anschluss daran gibt es zwei Vorträge: Hartmut Löffel berichtet über seinen Großvater „Fritz Kress, ein berühmter Lustnauer“. Und der Familienforscher Axel Fischer erzählt, was er herausfand, als er dem Eintrag im Familienregister der Stadt Weil im Schönbuch nachging, der da hieß: „Die Waisen nach Lustnau gegangen 1855“.

Mit einer Ausstellung im Gemeindehaus präsentiert der Lustnauer Geschichtsverein am Samstag sein

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17.10.2014, 12:00 Uhr

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