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Kommentar Russland

Mit fadem Beigeschmack

Optimisten in Moskau können dem gestrigen Tag Positives abgewinnen: Schon dass der Russe Sergej Lawrow und der Amerikaner Rex Tillerson fünf Stunden miteinander gesprochen haben, lässt vermuten, dass zwischen ihnen doch ein produktiver Meinungsaustausch zustande gekommen ist. Dass hinterher auch Wladimir Putin Tillerson empfing, zeigt, dass die russische Seite keinen Affront will.

13.04.2017
  • STEFAN SCHOLL

Erstes Fazit: Weniger schlimm als erwartet.

Aber manchmal hat auch Optimismus einen faden Beigeschmack. Denn vor, ja noch während der Verhandlungen ihrer Außenminister machten die Präsidenten Amerikas und Russlands sprachlich sehr feindselige Schlagzeilen. Während Trump schimpfte, Russland unterstütze das „Tier Assad“, verhöhnte Putin die Amerikaner als „Mädchen“, im russischen Macho-Slang Anlass genug, um eine Kneipenprügelei zu beginnen.

Inhaltlich warfen beide Seiten sich nichts Neues vor: Russen und Amerikaner beschuldigen sich, gemeinsame Sache mit Kriegsverbrechern zu machen oder die Weltöffentlichkeit hinters Licht führen zu wollen. Bedenklicher ist der neue grob-glitschige Ton.

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13.04.2017, 06:00 Uhr

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