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Aktionstag

Mitmachen oder einfach nur zuschauen

Bei „Rad und Kunst“ im Neckar-Erlebnis-Tal konnten bewegungsfreudige Kunstfreunde am Sonntag in Sulz, Glatt und Mühlheim bei bestem Wetter radeln, tanzen, malen und Bilder auf sich wirken lassen.

25.09.2017
  • Cristina Priotto

Die Verbindung zwischen Fahrradfahren und Kunst erschließt sich nicht unbedingt auf Anhieb, das musste auch Frank Börnard am Sonntag im Wöhrd-Stadtpark bei der Eröffnung des ersten Aktionstags „Rad und Kunst“ im Neckar-Erlebnis-Tal (N.E.T.) zugeben.

Die N.E.T.-Kommunen Oberndorf, Sulz, Horb, Eutingen, Starzach und Rottenburg hatten mit dieser Premiere für die „längste Kunstmeile in Baden-Württemberg“ bei strahlendem Sonnenschein aber viele sportliche Kunstfreunde neugierig gemacht, und so war der Sulzer Bürgermeister Gerd Hieber längst nicht der Einzige, der mit dem Fahrrad ins Zentrum des Geschehens gekommen war. Der passionierte Radfahrer erinnerte an die Erfindung des Laufrads durch Karl Drais vor 200 Jahren und nannte diese Idee „nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch ein Kunstwerk“ – womit der Bogen zwischen Drahtesel und Kunst einigermaßen plausibel geschlagen war. „Heute ist Fahrradfahren Kult, das machen wir uns im Neckar-Erlebnis-Tal zunutze“, erklärte der Sulzer Bürgermeister und lud die immer zahlreicher werdenden Gäste ein, eine herbstliche Radtour mit dem Kennenlernen einiger der vielen Kunstschätze im Neckar- sowie im Glatt- und im Mühlbachtal zu verbinden.

Frank Börnard, Mit-Initiator des Aktionstags, griff den Verweis auf Drais auf und sagte: „Die Erfindung der Laufmaschine hat auch Menschen verbunden“. Dies sei auch das Anliegen des Aktionstags des Neckar-Erlebnis-Tals, das sich damit als Einheit mit vielen Erlebnissen präsentiere. „Wir wollten es ausprobieren, um etwas Besonderes zu machen und die vielen Kunstschaffenden entlang des Neckars vorzustellen“, fasste der zweite Vorsitzende des N.E.T.-Vereins das Ziel des Tages zusammen und rief auf, Radzufahren und dabei Kunst zu erleben.

Wer sich für eine solche Unternehmung stärken wollte, fand dazu im Wöhrd reichlich Gelegenheit: „Global“, Verkehrsverein, Früchte Küstermann, der „Fahrbar-Truck“ und ein Pizza-Stand sorgten für die Bewirtung.

Den ganzen Tag über nutzten zahlreiche Besucher, darunter viele Familien, die Mitmachangebote: Breakdance mit Erik Schäfer, Internationale Tänze mit Kristina Metova, Volkstänze mit der Volkstanzgruppe oder Malen mit der Jugendkunstschule „Kreisel“ waren möglich. Wer nur schauen wollte, konnte die „Kipp Art“-Ausstellung oder die Bilder Gustav Bauernfeinds im gleichnamigen Museum bestaunen.

Es lohnte sich, Abstecher vom Neckar- ins Glatt- sowie ins Mühlbachtal zu machen: Norbert Stockhus ließ sich in seinem Atelierhaus beim Malen zuschauen, im Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt konnten Interessierte sich bei Führungen auf die Spuren der Bernsteinschule begeben. Die „Kunstwerkstatt“ von Magdalena Washington, Dietmar Woelfl und Anke Ryba präsentierte in Mühlheim aktuelle Werke.

Weder mit Radfahren noch mit Kunst hatte zwar der Paddelspaß in Fischingen zu tun, doch auch dieses Angebot zog viele an.

Zum Abschluss lockte das Jubiläumskonzert der Bauder-Kantorei (wir werden noch berichten).

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25.09.2017, 01:00 Uhr

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