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Düsseldorf

Modeindustrie leidet unter Russlandkrise

Die Russlandkrise macht der deutschen Modeindustrie zu schaffen. Im vergangenen Jahr sanken die Gesamtumsätze der Branche um 0,3 Prozent auf rund 12 Mrd. EUR, teilte der Modeverband GermanFashion in Düsseldorf mit.

08.04.2016
  • DPA

Düsseldorf. Einer der wichtigsten Gründe dafür war der Rückgang der Exporte nach Russland um rund 30 Prozent.

Trotzdem gehe die Branche "mit vorsichtigem Optimismus in das Jahr 2016", sagte Verbandspräsident Gerd Oliver Seidensticker. Denn auch wenn die großen Verluste in Russland viele deutsche Unternehmen empfindlich getroffen hätten, könnten andere Firmen deutliche Zugewinne verzeichnen. So profitierten die Hersteller von Arbeits- und Berufsbekleidung von der guten Konjunktur in Deutschland und erzielten ein Umsatzplus von knapp 10 Prozent.

Trotz der Probleme einzelner größerer Modeunternehmen habe es die Branche insgesamt geschafft, den vielfältigen Herausforderungen in aller Welt erfolgreich zu begegnen, betonte der Hauptgeschäftsführer von GermanFashion Thomas Rasch. Vor einer Woche hatte das Modeunternehmen Steilmann Insolvenz angemeldet.

Hauptabnehmer für Mode deutscher Hersteller im Ausland sind nach wie vor Kunden in Österreich, den Niederlanden und in Frankreich. Die wichtigsten Fertigungsstandorte sind China, Bangladesch und die Türkei.

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08.04.2016, 06:00 Uhr

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