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Tübinger Tristesse im Derby

Mössingen marschiert vorweg

Überraschend deutlich hat Nebringen/Reusten das Derby der Handball-Bezirksliga bei der SG Tübingen gewonnen. Die Bilanz von Spitzenreiter Spvgg Mössingen im Jahr 2010 bleibt makellos – jetzt 8:0 Punkte.

09.02.2010
  • hansjörg lösel

SG Tübingen – SG Nebringen/Reusten 21:27 (9:15). Nach drei Niederlagen in Serie wieder ein Sieg für die Gäu-SG, bei den Tübingern dagegen herrscht Tristesse – eine kollektive Tiefschlaf-Phase vor der Pause brachte das Team von Trainer Georg Lorch um alle Chancen. Nebringen/Reusten gelang mit einem 9:2-Zwischenspurt die Entscheidung.

Tübingen ist zwar immer noch Dritter, könnte aber im ungünstigsten Fall sogar noch in den Abstiegsstrudel geraten. Nebringen/Reusten führte vor 150 Zuschauern in der Kreissporthalle bereits nach fünf Minuten mit 3:0. Doch Tübingen konterte mit vier Toren hintereinander und legte bis zum 7:6 jeweils einen Treffer vor. Von diesem Zeitpunkt an verabschiedeten sich die Tübinger aber schon in die Halbzeitpause. Nebringen/Reusten startete den erwähnten 9:2-Lauf. Sehr stark präsentierte sich Keeper Jürgen Gauss, zudem parierte Steffen Dold nach dem Seitenwechsel noch zwei Strafwürfe der Tübinger.

Die Gäu-SG zog kontinuierlich weiter davon, über 12:18 auf 13:23. Tübingens Trainer Georg Lorch hatte genug gesehen, nahm seine Auszeit und stellte die Abwehr auf doppelte Manndeckung gegen Michael Gauß und Dominic Brucker um. Bei eigenem Angriff verzichteten die Tübinger auf den Torhüter zugunsten eines siebten Feldspielers. Bis zum 16:23 gelangen drei schnelle Tore – jetzt steckte Klaus Wanner seine grüne Karte für die Auszeit. Anschließend war das Spiel sehr zerfahren, aber Nebringen/Reusten brachte den Vorsprung sicher ins Ziel.

SG Tübingen: Schäfer, F. Schmidt (Tor), Gulde, Winkelmann (2), Hodyl (1), Lang, van Ijsselmuiden, M. Schmidt (2), Hemmer (7/1), Unterberg (3), Rist, Wolf, Wais (2/2), Creutz (4)

SG Nebringen/Reusten: Dold, Jürgen Gauss (Tor); Michael Gauß (5/1), Brucker (4/1), Müller (5), Beck (4/1), Patz (1), Egeler (7), Schumacher, Jens Weimer (1), Benjamin Weimer, Viertel, Henne.

TV Großengstingen – Spvgg Mössingen 18:24 (8:9). Starke Großengstinger hatten wenig Respekt vor dem Spitzenreiter – doch Mössingen siegte nach Anlaufschwierigkeiten verdient und baute die Bilanz seit der Winterpause auf makellose 8:0 Punkte aus. Dabei musste die Spvgg ohne Lars Groh (Skifahren) sowie die kranken oder verletzten Jonas Fritz und Christoph Mayer antreten. Nächste Woche ist Mössingen spielfrei, dann kommt Ober-/Unterhausen. Vorteil Spvgg: Vier der sechs ausstehenden Partien sind Heimspiele.

Die Engstinger legten los wie die Feuerwehr, führten nach zwei Minuten 3:0. 50 mitgereiste Spvgg-Fans rauften sich auf der Tribüne die Haare, weil Engstingens Torhüter Martin Trautmann mit einer Glanzparade nach der anderen glänzte. Doch die starke Mössinger Defensive hielt den Rückstand in Grenzen. In den letzten 60 Sekunden vor dem Pausenpfiff wehrte Mössingen zwei Angriffe hintereinander ab und ging selbst 9:8 in Führung – ein deutliches Signal für die zweite Hälfte. In der zerfahrenen Partie, in der sich beide Teams viele technische Fehler leisteten, setzte sich die Spvgg kontinuierlich ab. Obwohl Mössingen zehn Minuten vor Schluss bereits mit fünf Toren führte, gab Großengstingen nie auf. Dank der breiteren Bank kam Mössingen aber nicht mehr in Bedrängnis. Dierk Lorch im Angriff sowie Vincent Ehinger und Raphael Hoch in der Abwehr ragten heraus.

Spvgg: Möck/Bold (Tor); Grimm (2), Kuhle (1), Kuschmierz (7/1), Ehmann (2), Dierk Lorch (4), D. Widmaier, Ehinger, Schnitzer (4/1), P. Widmaier (2), Hoch.

Mössingen marschiert vorweg
Kein Durchkommen: Der Tübinger Thorsten Winkelmann bleibt in der Abwehr der SG Nebringen/Reusten hängen. Bild: Franke

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09.02.2010, 12:00 Uhr

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