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Verrosteter Fußgängersteg kam zum Firstwaldparkplatz

Mössingens „Blaue Brücke“ schwebte von dannen

Mössingen. Sie ist ziemlich verrostet und ramponiert und wurde deshalb jetzt kurzerhand zur Reparatur gebracht: Mössingens „Blaue Brücke“ – der Fußgängersteg über die Steinlach an der Falltorstraße – wurde am Samstag früh in einer recht spektakulären Aktion von einem Autokran der Firma Brielmann aus der Verankerung gehoben und – hoch über die Wipfel der Bäume am Ufer (siehe Bild links) – auf einen Spezial-Tieflader (rechts) gehievt.

15.10.2012

Der fuhr dann hoch zum Parkplatz an der Firstwaldstraße, wo das rund zwölf Tonnen schwere Trum nun seiner Reinigung mit dem Sandstrahler harrt. Fachbereichsleiter Kurt Räuchle war mit seinem Tiefbauchef Klaus-Peter Häcker, Leuten vom Bauhof sowie fünf Mann der Mössinger Spezialfirma für Autokrane und Schwertransporte schon früh auf den Beinen.

Juniorchef Bernd Brielmann wunderte sich auch ein bisschen, dass an der Brücke „alles so verrostet ist – die ist doch noch gar nicht so alt!“ Im November 1990 war – laut Steinlach-Boten-Archiv – der leicht geknickte, rauchblaue Metallsteg mit Eichenbohlen zwischen der Falltorstraße und Bädergasse über die Steinlach gespannt, als Verbindung zur Christuskirche und dem schönen Fußweg weit oberhalb des Wehrs installiert worden. „Da hat man früher schwimmen gelernt“, meinte ein älterer Anwohner, der am Samstagmorgen bei der Brücken-Hebe- und Schwebeaktion zuschaute.

Es verlief alles nahezu reibungslos. Nur zwei Eisenpfeiler mussten auf dem Tieflader noch kurz abgesägt werden – damit der Transport auch unter der Ampelanlage beim Haus an der Steinlach durchpasste. Laut Sachgebietsleiter Häcker ist es nicht ungewöhnlich, dass Metallbrücken nach gut zwanzig Jahren schon kräftig rosten.

Das sehe man überall „draußen“. Dem Fußgängersteg über die Steinlach haben das Wasser von unten und oben zugesetzt und das Salz, das man früher im Winter noch draufgestreut hat. Da sei man sicher mit „dem Streuerle“ drüber, wusste Häcker. Vier bis fünf Wochen wird es dauern, bis die Brücke wieder hergerichtet und korrosionsgeschützt gestrichen ist – sie wird jetzt nämlich erst einmal eingehaust. Zur Bädergasse und Christuskirche kommt man bis Ende November, Anfang Dezember nur auf Umwegen.

bau / Bilder: Bauer

Mössingens „Blaue Brücke“ schwebte von dannen

Mössingens „Blaue Brücke“ schwebte von dannen

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15.10.2012, 12:00 Uhr

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