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Mord an 66-Jähriger: Verteidigung fordert Freispruch
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv dpa/lsw
Karlsruhe

Mord an 66-Jähriger: Verteidigung fordert Freispruch

Im Prozess um den Mord an einer 66-jährigen Frau aus Karlsruhe hat die Verteidigung am Montag Freispruch für die Angeklagte gefordert.

05.03.2018
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Das bestätigte eine Sprecherin des Karlsruher Landgerichts. Der 61 Jahre alten Frau wird vorgeworfen, ihre frühere Arbeitgeberin im Mai vergangenen Jahres mit zahlreichen Messerstichen umgebracht zu haben. Einen Tag später sei sie zurückgekehrt und habe die Wohnung angezündet, um Spuren zu verwischen. Sie bestreitet die Tat. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangenen Freitag auf Mord plädiert und eine lebenslange Freiheitsstrafe beantragt. Der Sohn des Opfers, der als Nebenkläger auftritt, hatte eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert, ohne ein Strafmaß zu nennen. Das Urteil fällt am Dienstag.

Mit der Tat wollte die ehemalige Haushaltshilfe des Opfers nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft den mehrfachen Diebstahl von Schmuck und Bargeld vertuschen. Die Angeklagte hat jede Schuld von sich gewiesen. Sie machte geltend, die 66-Jährige tot in der Wohnung auf dem Bett gefunden zu haben, als sie eigentlich nur den Wohnungsschlüssel zurückbringen wollte.

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05.03.2018, 14:26 Uhr | geändert: 05.03.2018, 14:00 Uhr

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