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Stuttgart

Mord an Schüler Yvan Schneider: Kommt der letzte Täter frei?

Zehn Jahre nach dem Urteil gegen die Mörder des Schülers Yvan Schneider verhandelt das Landgericht Stuttgart seit Montag über die Freilassung des letzten Haupttäters.

05.03.2018

Von dpa/lsw

Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Nachdem der heute 29-Jährige seine Haftstrafe im sogenannten «Zementmord»-Fall abgesessen hat, will die Staatsanwaltschaft ihn nicht frei lassen. Von dem Mann gehe nach wie vor eine hochgradige Gefahr aus. Das Landgericht hat nun über seine Sicherungsverwahrung zu entscheiden. Zwei Gutachten wurden erstellt, sieben Verhandlungstage sind geplant.

Der 29-Jährige war 2008 wegen Mordes zur höchstmöglichen Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Zugleich wurde die Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet. Mit mehreren Komplizen hatte er im Sommer 2007 den 19 Jahre alten Schüler Yvan Schneider mit Schlägen und Tritten getötet. Die Leiche wurde zerstückelt, in 14 Teilen in Blumenkübel einbetoniert und im Neckar versenkt.

Die beiden Haupttäter wurden zur höchstmöglichen Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt. Eine zur Tatzeit 17-Jährige und ein 23-Jähriger erhielten Haftstrafen von neun und drei Jahren. Während seine Komplizen inzwischen aus der Haft entlassen wurden, ist der 29-Jährige nach Ablauf der Jugendstrafe in eine geschlossene Psychiatrie verlegt worden.

Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
5. März 2018, 07:10 Uhr
Aktualisiert:
5. März 2018, 10:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. März 2018, 10:00 Uhr

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