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Tübingen

Mordversuch mit Dönerspieß: lange Haftstrafe gefordert

Im Prozess um einen Mordversuch mit einem Dönerspieß hat die Staatsanwaltschaft in Tübingen eine Freiheitsstrafe von neun Jahren für den Angeklagten gefordert.

25.10.2016

Von dpa/lsw

Das Landgericht in Tübingen. Photo: Sebastian Kahnert/Archiv Foto: Sebastian Kahnert dpa/lsw

Tübingen. Wie eine Sprecherin des Tübinger Landgerichts am Dienstag mitteilte, wirft die Anklagebehörde dem 31-Jährigen versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Der Angeklagte hatte gestanden, im April einen etwa gleichaltrigen Bar-Mitarbeiter mit einem Dönerspieß geschlagen und verletzt zu haben. Hintergrund war laut Anklage, dass der Mann wegen seiner Kleidung nicht in einen angeschlossenen Club der Bar gelassen wurde. Der Anwalt des verletzten Nebenklägers schloss sich der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Die Verteidigung plädierte auf eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil wird an diesem Donnerstag erwartet.

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Erstellt:
25. Oktober 2016, 12:50 Uhr
Aktualisiert:
25. Oktober 2016, 12:41 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2016, 12:41 Uhr

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