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Münchner Biologen statten Wildbienen mit Rückennummern aus
Wildbiene. Foto: Arne Dedert/Archiv dpa/lsw
München/Stuttgart

Münchner Biologen statten Wildbienen mit Rückennummern aus

Wie weit fliegt die Wildbiene? Ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Doktorandin Michaela Hofmann von der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU) möchte das herausfinden.

09.04.2017
  • dpa/lsw

München/Stuttgart. «In Deutschland gibt es über 570 Wildbienenarten, und viele davon sind gefährdet», sagt Hofmann. Gemeinsam mit Studenten der LMU hat sie über 400 Wildbienen mit Rückennummern versehen. Jetzt sind die Münchner dazu aufgerufen, Hofmann mitzuteilen, wo sie die markierten Bienen entdecken.

Je nachdem, wo sich die Bienen gerne aufhalten, könnten dann Blühinseln angebaut werden. Solche Inseln seien wichtig für den Wildbienen- und Pflanzenerhalt, sagt Andreas Fleischmann von der Botanischen Staatssammlung. Es gebe viele Pflanzen, die nur von Wildbienen bestäubt würden - Tomatenpflanzen etwa oder auch Glockenblumen. Von den Blühinseln würden letztlich auch die Menschen profitieren: «Ich habe Studenten, die kennen keine Glockenblume mehr», sagt er.

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09.04.2017, 12:01 Uhr | geändert: 09.04.2017, 09:11 Uhr

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