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Ulm

Münsterbauhütte soll für Weltkulturerbe nominiert werden

Die Münsterbauhütte in Ulm soll im kommenden Jahr für die Würdigung als internationales immaterielles Kulturerbe nominiert werden.

26.03.2018

Von dpa/lsw

Das Ulmer Münster. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

Ulm. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Das Zweckgebäude neben dem Ulmer Münster sei bereits mit Bauhütten in Freiburg und Köln zum immateriellen Kulturerbe auf nationaler Ebene erklärt worden.

In der Begründung der deutschen Unesco-Kommission hieß es: «Seit Jahrhunderten bewahren Dom- und Münsterbauhütten, wie etwa in Ulm, Freiburg oder Köln, Handwerkstechniken, tradiertes Wissen und Bräuche in Zusammenhang mit dem Bau und Erhalt von Großkirchen und führen diese bis in die Gegenwart fort.»

Die Initiative zur Anerkennung der drei Bauhütten als Kulturerbe war von Ulm ausgegangen. Im März 2019 sollen sie Teil einer Mehrländernominierung von Bauhütten für den Weltkulturerbe-Status sein, an der sich Deutschland, Frankreich und weitere Staaten beteiligen.

«Unsere Bauhütte mit ihren hoch spezialisiert ausgebildeten Handwerkern, der lückenlosen Dokumentation und engen Verbindung zur Stadtgesellschaft zeigt, wie immaterielles Kulturerbe in Deutschland modellhaft erhalten und weitergegeben werden kann», erklärte Ernst-Wilhelm Gohl, Dekan der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm. Gohl hat den Bewerbungsprozess von Beginn an koordiniert.

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Erstellt:
26. März 2018, 19:17 Uhr
Aktualisiert:
26. März 2018, 18:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. März 2018, 18:10 Uhr

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