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Corsier-sur-Vevey

Museum in Chaplins Villa am Genfer See

Charlie Chaplin (1889-1977) verbrachte seine letzten 25 Jahre in dem Örtchen Corsier-sur-Vevey am Nordostufer des Genfer Sees. In der prächtigen Villa des Komikers eröffnet am Sonntag ein Museum. Die Besucher sollen vollständig in die Welt des Jahrhundertgenies eintauchen können, sagte der für das Konzept zuständige Yves Durand.

15.04.2016
  • DPA

Corsier-sur-Vevey. Das Haus umgibt ein vier Hektar großer Park mit über 100 Jahre alten Bäumen zum Flanieren. Die idyllische Umgebung mit bestem Blick über die Alpen soll verständlich machen, warum Chaplin sich mit seiner vierten Frau und den acht gemeinsamen Kindern hier niedergelassen hat. Ruhe und Frieden vom Trubel im Hollywood soll der Star damals dort gesucht haben.

Das Schlafzimmer seiner Frau Oona, in dem der Brite mit 88 Jahren am 25. Dezember 1977 gestorben ist, kann in dem Museum ebenso angeschaut werden wie seine Bibliothek und das Esszimmer. Ein eigens errichtetes Studio ist in dem Projekt der Filmkarriere Chaplins gewidmet: In der Atmosphäre eines Filmsets ist ein Nachbau einer Goldgräberhütte aus "The Gold Rush" aufgestellt. Die Maschine aus "Modern Times" wird ebenso zu sehen sein wie Dekoration aus "The Circus". Wachsfiguren zeigen den Künstler und einige seiner berühmten Freunde, wie Albert Einstein und Winston Churchill.

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15.04.2016, 06:00 Uhr

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