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Musik, Brot, Salz und ein Besen für den neuen Dekan

Pünktlich zum Reformationstag sind der künftige Sulzer Dekan Ulrich Vallon und seine Frau Sabine ins Dekanshaus gezogen. Zur Begrüßung sang die Bauder-Kantorei einige geistliche Stücke, seitens des Kirchengemeinderats erhielt das Paar mehrere besondere Geschenke.

02.11.2012
  • cristina priotto

Sulz. Draußen war es dunkel und kalt, drinnen im erleuchteten Dekanshaus wurde eifrig gewerkelt. Am Dienstag sind Ulrich und Sabine Vallon in der Sulzer Dekanatstraße eingezogen. Beim Auspacken der Umzugskisten gab es für den Dekan-in-spe und seine Frau eine willkommene Unterbrechung: Die Sängerinnen und Sänger der Bauder-Kantorei hatten ihre Probe ebenfalls eigens unterbrochen, um vor dem Dekanshaus aufzutreten.

Zur Begrüßung intonierten die rund 30 Frauen und Männer unter der Leitung von Erika Rieder im Freien trotz der Kälte mit klaren Stimmen den Choral „Herr Gott dich loben wir“ und das geistliche Lied „Der Herr mein Hirte“.

Im Namen dea evangelischen Kirchengemeinderats Sulz überreichte dessen Vorsitzender Karl Mutschler dem Dekanspaar einige Geschenke mit Symbolwert: Zum Einzug ins neue Heim erhielten Ulrich und Sabine Vallon einen Laib Brot – als Brot des Lebens – sowie ein Päckchen Salz – das Salz der Erde und zugleich eine Anspielung auf die ehemalige Bedeutung der Saline für die Stadt Sulz. Humorvoll kommentierte Ulrich Vallon diese Gaben: „Ich habe früher in Schwäbisch Hall gearbeitet, wo die Salzproduktion ebenfalls eine große Rolle spielte. Jetzt bin ich in Sulz, wo die Salzgewinnung auch der Vergangenheit angehört – mal sehen, ob wir hier etwas Neuem eine Bedeutung geben können“, sagte Vallon.

Neues war denn auch das Stichwort für das dritte Geschenk: einen Besen, in Anlehnung an das Sprichwort „Neue Besen kehren gut“ und damit der Dekan-in-spe ordentlich arbeiten könne, wie Karl Mutschler ihm wünschte.

Eine Sängerin hatte für das Dekans-Paar darüber hinaus einen Beutel mit „Sulzer Früchtle“ dabei, um Ulrich Vallon und seine Frau Sabine für Sulz auf den Geschmack zu bringen. Seitens des Frauenkreises „Atempause 60+“ und im Namen der anderen in der evangelischen Kirchengemeinde engagierten Kreise überreichte darüber hinaus Ursula Eggenweiler eine Zimmerpflanze, damit es im Dekanshaus gleich etwas wohnlicher und gemütlicher aussieht.

Zum Abschluss sang die Bauder-Kantorei die „Abendruhe“ von W. A. Mozart. Die Sängerinnen und Sänger eilten danach zurück zur Probe in die Kirche, während es mit der Abendruhe für das Dekanspaar erstmal noch nichts wurde, schließlich wollten noch etliche Umzugskisten ausgepackt und das Haus eingerichtet werden.

Info: Die Investitur von Dekan Ulrich Vallon findet am Sonntag, 11. November, um 16 Uhr in der evangelischen Stadtkirche statt.

Musik, Brot, Salz und ein Besen für den neuen Dekan
Die Sängerinnen und Sänger der Bauder-Kantorei haben vor dem Haus der Dekansfamilie drei Lieder gesungen. Bilder: cap

Musik, Brot, Salz und ein Besen für den neuen Dekan
Sabine und Ulrich Vallon freuten sich über Brot, einen Besen und Salz als Willkommensgeschenke der evangelischen Kirchengemeinde, die Karl Mutschler ihnen als Vorsitzender des Kirchengemeinderats überreichte (von links).

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02.11.2012, 12:00 Uhr

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