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Krötenwanderung

Nabu bittet Autofahrer um Rücksicht auf kreuzende Amphibien

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat Autofahrer im Südwesten aufgerufen, Rücksicht auf die bald einsetzende Wanderung von Kröten und Fröschen zu nehmen.

02.03.2018

Von dpa/lsw

Eine Kröte kriecht über eine von Autos befahrene Straße. Foto: Christian Jung/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Der neuerliche Kälteeinbruch mit Nachtfrost und Schnee hat die Amphibien erneut in einen Dornröschenschlaf geschickt, aus dem sie erst jetzt erwachen», teilte Hubert Laufer, Nabu-Amphibienexperte in Baden-Württemberg, am Freitag mit. Wenn die Temperaturen ein paar Tage über dem Gefrierpunkt liegen, würden die Amphibien aus der Winterstarre erwachen und zu ihren Laichgewässern wandern.

Die meisten Tiere sind laut Nabu im März unterwegs. Freiwillige stellen daher nun Schutzzäune auf, an denen die Tiere in Eimern gefangen und dann von Helfern über die Straße getragen werden. Da die Tiere oft morgens und bei Regen unterwegs seien, bittet der Nabu Autofahrer, auch auf die Helfer am Straßenrand zu achten.

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Erstellt:
2. März 2018, 14:02 Uhr
Aktualisiert:
2. März 2018, 12:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. März 2018, 12:40 Uhr

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