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ESC

Nach Hickhack um Naidoo: NDR plant neu

24.11.2015
  • DPA

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sucht nach dem Hin und Her um Xavier Naidoo (44) ein neues Konzept für die Vorauswahl zum Eurovision Song Contest (ESC). „An der Frage, wie der deutsche Beitrag für den ESC in Stockholm gefunden wird, wird jetzt gearbeitet“, sagte NDR-Sprecher Martin Gartzke gestern in Hamburg, wo noch bis heute auch die Intendanten der Landesrundfunkanstalten tagen. „Der Stand ist wie von NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber am Wochenende mitgeteilt.“

Am Samstag hatte Schreiber, der auch ARD-Unterhaltungskoordinator ist, die Nominierung des umstrittenen Naidoo zurückgezogen. Ob sich für den NDR Konsequenzen aus der Absage ergeben, ließ Gartzke offen. „Über mögliche Verpflichtungen des NDR gegenüber Xavier Naidoo können wir derzeit keine Angaben machen, da das Projekt nicht zustande kam und wir daher zunächst mit dem Management reden müssen.“

Auch Naidoos Sprecherin machte zum Vertrag keine Angaben und verwies auf die Äußerungen Naidoos auf seiner Homepage und bei Facebook. Dort hatte er erklärt, er habe nach reichlicher Überlegung zugesagt. „Wenn sich nun kurz nach unserer vertraglichen Einigung mit dem NDR und dem Abschluss aller Vorbereitungen die Planungen der ARD durch einseitige Entscheidung geändert haben, dann ist das ok für mich.“

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24.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 24.11.2015, 06:01 Uhr

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