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Nach VW-Skandal: Diskussion um Abgastests hält an
Das Volkswagen-Logo. Foto: Arno Burgi/Archiv dpa
Berlin/Hamburg

Nach VW-Skandal: Diskussion um Abgastests hält an

Volkswagens Abgas-Affäre hat die Diskussion über Schadstoffmessungen in der Europäischen Union befeuert.

01.04.2016
  • dpa

Berlin/Hamburg. «Die Politik darf die Prüfverfahren nicht weiter vom kontinuierlichen Lobbyismus der Autoindustrie verwässern lassen», sagte Daniel Moser von der Umweltschutzorganisation Greenpeace der Deutschen Presse-Agentur. Kay Lindemann, Geschäftsführer des Autoverbands VDA hält dagegen: «Wir haben selbst ein Interesse an realistischeren Messverfahren und unterstützen alles, was die Integrität des Systems stärkt.» Der Ball liege beim Gesetzgeber.

Im Jahr 2017 werden in der Europäischen Union nicht nur neue Labortests, sondern auch Abgasuntersuchungen auf der Straße eingeführt. «Die Abweichungen werden deutlich weniger», sagt Lindemann. Unterschiede zwischen Labor und Straße werde es aber auch künftig geben. «Auch die Werte auf der Straße können nie ganz eindeutig bestimmt werden, denn jede Fahrt, selbst mit dem gleichen Modell auf der gleichen Strecke, ist anders.»

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01.04.2016, 09:36 Uhr | geändert: 01.04.2016, 08:00 Uhr

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