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Kein Glück für Stukkis

Nach vier Stunden Mofarennen entschieden 1,6 Hundertstel über den Sieg

Sieger der dritten Baden-Württembergischen Meisterschaften im Mofafahren und gleichzeitig der siebten „Taifun Trophy Blackforest 2010“ wurde am Samstagnachmittag in Dürrenmettstetten das Team „ORC-Nighthunter“ aus Gschwend. Platz 2 sicherte sich das „SVWZ-Team Bosenstop Zwischenwasser“ aus Österreich. Auf dem dritten Rang landeten die mitveranstaltenden „Sturzbomber“ aus Durlangen.

13.09.2010
  • Willy Bernhardt

Dürrenmettstetten. Da hatten sie sich so große Hoffnungen gemacht, im dritten Anlauf endlich mal ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen, die Jungs vom Team „EW Stukkis“ aus Dettingen. Gernot Gruner, Reinhard Hummel, Ralf Raböse und Gerd Gallner, der Mofa-Profi aus Starnberg, hatten über Wochen fleißig trainiert und einiges in Sachen Kondition gebolzt, doch es sollte alles anders kommen. Zunächst zog sich Teamchef Eddy Wehle einen Meniskusriss zu und fiel deshalb als Fahrer aus. Dann erwischte es nach gut der Hälfte des Rennens auch noch den „eingeflogenen“ Gerd Gallner nach einem Sturz mit einem Außenbandriss und zu guter Letzt gab auch noch kurz vor Schluss die hintere Bremstrommel des Sportgeräts den Geist auf, so dass Eddy Wehles „Stukkis“ sich gerade noch auf Rang 6 ins Ziel retteten. Im kommenden Jahr soll ein neuer Anlauf zum Sieg in Dürrenmettstetten genommen werden, betonte Eddy Wehle bei der Siegerehrung.

Gleichzeitig den Tagessieg und den Titel des Baden-Württembergischen Mofameisters 2010 holten sich die „ORC-Nighthunter“ aus Gschwend, die es in den vier Fahrstunden auf 151 Runden brachten. Auf die selbe Rundenzahl kam in der „Taifun-Wertung“ das „Provisorium“ aus Friedrichshafen, das nur um 1,6 Hundertstel hinter den „Nighthunters“ lag. Rang 3 in der Tageswertung sicherte sich der 18-jährige Andre Haug (kleines Bild) aus Oberiflingen auf seiner Zündapp. Der Youngster startete für das „Haug Racing Team“, das von ihm selbst und von seinem Vater Siegfried gebildet wurde. Doch der ambitionierte Andre, der für den MSC Betra an den Start geht und aktuell die Wertung im Enduro-X-Cup anführt, fuhr die gesamten vier Stunden am Stück allein durch und landete auf dem hervorragenden dritten Tagesrang, derweil alle anderen Teilnehmer in Teams an den Start gingen. Siegfried Haug zeigte sich sichtlich stolz ob der tollen Leistung seines Filius, der es während des Vier-Stunden-Rennens partout abgelehnt hat, sich von seinem Vater „vertreten“ zu lassen.

Am Kommandostand hatte Roland „Flint“ Dölker, auf dessen Areal im Gewann „Schwarzes Wälle“ der Mofakurs ausgeflaggt war, alles im Griff. Der „Ross Brawn“ der Mofa-Szene bedauerte freilich genauso wie Streckensprecher Wolfgang Hummel, dass die Zuschauerresonanz am Samstag etwas bescheiden war. Vermutet wurde, dass es angesichts des sonnigen Wetters viele statt zum Mofarennen rüber zum „Rock am Fichtenwald“ nach Vöhringen gezogen hatte (siehe nächste Seite). Dabei waren die Pistenverhältnisse nach den Niederschlägen der Woche ideal und es konnte völlig staubfrei gefahren werden. Den Startschuss feuerte übrigens in Vertretung von Dürrenmettstettens Ortsvorsteher Robert Trautwein dessen Vize Siegfried Dölker ab.

1. ORC-Nighthunter Gschwend (151 Runden), 2. Das Provisorium Friedrichshafen (151), 3. Haug Racing Team Oberiflingen (143), 4. SVWZ + Team Bosenstop Zwischenwasser Österreich (143), 5. Sturzbomber Durlangen (140), 6. EW Stukkis Dettingen (136), 7. Sieben Tage Hirnfrost aus Boms (135), 8. Keck Nutzfahrzeuge Racing Team Friedrichshafen (k134), 9. Die wilden Kerle, Waldachtal (130), 10. Michelfelder Zündis (123), 11. Wurster Baiersbronn (119), 12. MFS Schwarzwald Racer, Musbach (117), 13. Kolbenbeißer Hochdorf (110), 14. Kolbenklemmer Ebersbach (109), 15. Frick & Jessen Racing-Team Sulz (108), 16. Bauwagen Racer Äschendeich (98), 17. Motorradfreunde Braunenweiler (98), 18. Wurster Christophstal (91), 19. SC Taifun Blackforest (37), 20. Memminger Racing Dornstetten (27), 21. Bauwagen Rexingen Racing Team (19), 22. Bora Constrictor Uhingen (0).

Tageswertung der 7. Taifun-Trophy Dürrenmettstetten

Nach vier Stunden Mofarennen entschieden 1,6 Hundertstel über den Sieg
Knapp gewonnen: Mit der Startnummer 17 holte sich das Team „ORC Nighthunter Gschwend“ den Sieg in Mettstett. Dahinter im Bild mit Nummer 19 der Lokalmatador vom „Frick & Jessen Racing-Team Sulz“ und hinten mit der Nummer 3 „EW Stukkis Dettingen“. Bilder: vov

Nach vier Stunden Mofarennen entschieden 1,6 Hundertstel über den Sieg

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13.09.2010, 12:00 Uhr

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