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Die Sprache der Natur

Nature Camp des d.a.i. verbindet Englisch lernen mit Spiel und Spaß

Das Deutsch-Amerikanische Institut (d.a.i.) bietet auch in diesem Sommer Kindern von zehn bis 14 Jahren ein Ferienprogramm an. Das Freizeitangebot steht unter dem Motto: Natur pur!

11.08.2014
  • Anna Pytlik

Tübingen. Nicht zum ersten Mal bietet das d.a.i. Schülerinnen und Schülern aus der Region ein abwechslungsreiches Sommerferienprogramm an, doch der Schwerpunkt ist neu. Das englischsprachige Camp mit dem Fokus auf Umweltbildung soll den Kindern ein Ferienprogramm bieten, das Englischunterricht und Umweltkunde mit spannenden Freizeitaktivitäten für die Gruppe kombiniert.

„Das Nature Camp wurde gleich so erfolgreich angenommen, dass wir es für zwei Gruppen anbieten“, berichtet Ute Bechdolf vom Deutsch-Amerikanischen Institut. In zwei aufeinanderfolgenden Wochen bietet das d.a.i die Teilnahme am Umweltcamp an, wobei die Teilnehmerzahl pro Woche und Kurs bei etwa 20 Schülern liegt.

Der Tagesablauf ist in beiden Wochen identisch: Zunächst treffen sich alle Kinder im d.a.i., um mit ihren Gruppenleitern den Tagesablauf zu besprechen und die jeweilige Aktivität sprachlich vorzubereiten. „Dazu gehört auch, dass die Teilnehmer im Unterricht einen Grundwortschatz zum Thema Natur und Umweltschutz erlernen und sich bestimmte Lerninhalte dazu selbst erarbeiten. Ich ermuntere die Kinder immer wieder, auch untereinander Englisch zu sprechen, zum Üben ist das ideal“, sagt Jessica Strain, eine der Gruppentrainer des d.a.i., die seit 2007 am Institut lehrt. Die Kinder arbeiten fleißig mit, schließlich gibt es für jede besonders gute Leistung ein „Ticket out“. Grant Nichols, der zweite Trainer erklärt, was es mit diesen Tickets auf sich hat: „Am Freitagabend findet ein Basar statt, nachdem die Kids die Woche erfolgreich absolviert haben. Jeder, der so ein Ticket vorweisen kann, darf sich etwas auf dem Basar dafür aussuchen. So wie Spielgeld.“

Nach rund zwei Stunden Unterricht im großen Saal des Instituts geht es für die Kinder und Betreuer weiter auf eine ausgewählte Tagesexkursion. „Wir waren diese Woche schon im Botanischen Garten, bei den Wasserfällen von Bad Urach und im Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen“ erzählen Lina (10), Chiara (9) und Isabelle (11). Spaß macht es offenbar allen.

So auch am Donnerstag, als im Hochseilgarten in Herrenberg Klettern auf dem Programm stand. Nach dem Unterricht ging es für die Gruppe mit dem Bus Richtung Kletterpark, wo sie am frühen Nachmittag eintraf. Auf die Einführung eines dortigen Mitarbeiters und das professionelle Anlegen der Sicherheitsausrüstung folgte ein letzter Blick in den Himmel. Dunkle Wolken zogen auf. Doch solange es nicht gewittert, sei alles in Ordnung, beruhigte ein Kletterpark-Mitarbeiter. Und dann fiel endlich der Startschuss zum Bäume-Erklimmen. Die Enttäuschung folgte nach nur knapp 15 Minuten auf dem Fuß: es regnete, der Park wurde gesperrt. „Was für ein Abenteuer“, waren sich die Kinder, wenn auch ein wenig enttäuscht, einig. Das d.a.i. hat es mit dem Nature Camp möglich gemacht: Spracherwerb, Naturkunde und Abenteuer zugleich.

Nature Camp des d.a.i. verbindet Englisch lernen mit Spiel und Spaß
Bevor es für die Kinder des Nature Camps vom d.a.i. im Hochseilgarten Herrenberg hoch hinausgehen konnte, musste zuerst die Ausrüstung korrekt angelegt werden. Bild: Pytlik

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11.08.2014, 12:00 Uhr

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