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Naturschützer: Halbierung von Pflanzengift bis 2025 möglich
Ein Unkrautvernichtungsmittel mit den Wirkstoff Glyphosat. Foto: Patrick Pleul/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Naturschützer: Halbierung von Pflanzengift bis 2025 möglich

Naturschützer halten eine Halbierung des Pflanzengifts auf baden-württembergischen Feldern bis 2025 für möglich.

22.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. Um Getreide, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Wein und Äpfel im Südwesten anzubauen, setzen Landwirte, Obstbauer und Winzer rund 2300 Tonnen Pflanzengifte ein, wie aus dem ersten Pestizidbericht für Baden-Württemberg hervorgeht, den der Naturschutzbund Nabu am Donnerstag vorlegte. Das umstrittene Herbizid Glyphosat sei demnach mit 203 Tonnen das am häufigsten eingesetzte Mittel, um unerwünschte Wildkräuter auf dem Acker abzutöten. Der Gifteinsatz führe zu einem Rückgang der Artenvielfalt. Zudem finde das Gift den Weg in die Nahrung. Grün-Schwarz müsse endlich Ziele zur Reduzierung aufstellen.

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22.03.2018, 10:58 Uhr | geändert: 22.03.2018, 10:40 Uhr

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