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Stuttgart

Netz AG zieht vor das Bundesverwaltungsgericht

Den Streit um die Zukunft der Bahngleise vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof soll nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden.

18.10.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Nachdem das Verwaltungsgericht in der Landeshauptstadt ihre Klage abgewiesen hatte, hat die Stuttgarter Netz AG nach eigenen Angaben Revision eingelegt. Der Antrag sei bereits Ende September eingegangen, bestätigte das Gericht am Dienstag (BVerwG 3 C 21.16). Zuvor hatte die «Stuttgarter Zeitung» (Mittwoch) berichtet.

Die Netz AG, ein Zusammenschluss von Schienenverkehrsexperten, will erreichen, dass die Bahn ein Stilllegungsverfahren für das Gleisvorfeld einleitet. Im Zuge dessen will sie dann den Kopfbahnhof übernehmen und Bahnbetreibern vorwiegend für den Nah-, aber auch für den Fernverkehr zur Nutzung anbieten, wenn die unterirdische Stuttgart-21-Station in Betrieb genommen wurde.

Nach Ansicht der Stuttgarter Verwaltungsrichter ist ein solches Verfahren, in dem die Bahn den Bahnhof Dritten anbieten müsste, aber nicht notwendig. Ein eigenes Planfeststellungsverfahren reiche aus. Die Gleise sollen abgebaut werden, wenn Stuttgart 21, die neue unterirdische Durchgangsstation, in Betrieb geht.

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18.10.2016, 17:58 Uhr | geändert: 18.10.2016, 17:31 Uhr

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