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Berlin

Neue Gesetze zu Kliniken und Hospizen

Der Bundestag hat gestern die Krankenhausreform verabschiedet. Überkapazitäten sollen abgebaut sowie die Qualität von Behandlung und Pflege in den rund 2000 deutschen Krankenhäusern verbessert werden.

06.11.2015

Von DPA/AFP

Berlin Das Gesetz führt laut Gesundheitsministerium zu Mehrausgaben in Höhe von zehn Milliarden Euro bis 2020. Davon entfallen rund 90 Prozent auf die gesetzliche Krankenversicherung.

Mit breiter Mehrheit verabschiedete der Bundestag zudem ein Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung. Schwerstkranke Menschen sollen am Ende ihres Lebens eine bessere Betreuung erhalten. Vorgesehen sind unter anderem höhere Zuschüsse für stationäre Kinder- und Erwachsenen-Hospize. Dafür wird der Mindestzuschuss der Krankenkassen erhöht. Hospize erhalten so einen höheren Tagessatz für jeden betreuten Versicherten. Er steigt von zurzeit 198 Euro auf 261 Euro im kommenden Jahr. Zum anderen tragen die Krankenkassen künftig 95 Prozent statt wie bisher 90 Prozent der zuschussfähigen Kosten.

Ein weiteres Ziel des Gesetzes ist es, Versorgungslücken auf dem Land zu schließen. Zudem sollen Patienten besser über die Möglichkeiten der Palliativmedizin aufgeklärt werden. Gestärkt werden soll auch die Palliativbetreuung in der häuslichen Pflege und die Sterbebegleitung in Pflegeheimen.

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Erstellt:
6. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2015, 12:00 Uhr

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