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Neue Schubkraft für den Aufstieg
Heiß: VfB-Kapitän Gentner, die KSC-Profis Kempe und Gimber (v.r.) mit Leuchtkugel. Foto: dpa
VfB Stuttgart

Neue Schubkraft für den Aufstieg

Mit dem 2:0-Erfolg gegen den KSC wieder auf Kurs. Wegen der Böller-Attacken drohen harte Strafen.

11.04.2017
  • WS

Stuttgart. Kühlen Kopf zu bewahren, wenn's heiß wird, ist eine Kunst. Dass sich die Zweitliga-Kicker des VfB im schwierigen Landesderby gegen den Tabellenletzten aus Karlsruhe nicht haben aus der Ruhe bringen lassen durch die eigene Serie von fünf Spielen ohne Sieg und den Pyro-Eklat im KSC-Block, das macht Mut.

„Wir haben jetzt die Chance, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen“, sagte VfB-Trainer Hannes Wolf nach dem „absolut verdienten“ 2:0 (1:0) durch Takuma Asanos Doppelpack (27. und 61. Minute) mit Blick auf die verbleibenden sechs Spieltage mit je drei Heim- und Auswärtspartien.

Am Ostermontag geht es zunächst zum Drittletzten Armina Bielefeld, eine Woche später kommt der aktuelle Tabellenvierte Union Berlin. Es folgen die Partien beim 1. FC Nürnberg (29. April), gegen Abstiegskandidat Aue (7. Mai), bei Verfolger Hannover 96 (14. Mai) und gegen die Würzburger Kickers (21. Mai).

Nach zwei trainingsfreien Tagen startet Wolf am Donnerstag mit der Vorbereitung aufs Bielefeld-Spiel. Drei Punkte Vorsprung hat der VfB momentan vor Union Berlin auf dem vierten Rang. Für den KSC ist der Weg in die dritte Liga nach der 14. Niederlage vorgezeichnet, auch wenn der neue Trainer Marc-Patrick Meister trotz der acht Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16 sagt: „Für den einen oder anderen mag die Lage jetzt aussichtslos sein, für mich nicht.“ Wo der 36-Jährige den letzten Funken Hoffnung sieht? Der erhoffte Impuls durch den erneuten Trainerwechsel scheint schon nach dem ersten Spiel verpufft. Dass die berüchtigten KSC-Chaoten mit wiederholten Böller-Attacken die Partie an den Rand des Abbruchs brachten, war die schockierende Begleiterscheinung.

Beiden Klubs drohen Konsequenzen durch den DFB: dem KSC ein Geisterspiel, dem VfB eine hohe Geldstrafe, weil Feuerwerkskörper ins Stadion gelangten. Sportvorstand Jan Schindelmeiser betonte, die Vorfälle würden aufgearbeitet: „Was genau passiert ist, versuchen wir jetzt zu klären.“ Die Stuttgarter Führung muss sich dabei auch fragen: Was, wenn die Randalierer die VfB-Profis aus dem Konzept gebracht hätten? Wolfgang Scheerer

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11.04.2017, 06:00 Uhr

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