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Spenden

Neue Vorwürfe gegen die AfD

In der Affäre um den Kreisverband von Alice Weidel sollen angebliche Geldgeber Parteiangaben bestreiten.

22.02.2019

Von AFP

Berlin. In der Affäre um dubiose Wahlkampfspenden aus der Schweiz hat die AfD Medienberichten zufolge dem Bundestag teilweise offenbar falsche Spendernamen übermittelt. Dabei geht es um eine Reihe von angeblichen Spendern, die dem AfD-Kreisverband Bodensee der heutigen Fraktionschefin Alice Weidel im Bundestagswahlkampf 2017 insgesamt rund 130 000 Euro gespendet haben sollen, wie der „Spiegel“ und das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ nach gemeinsamen Recherchen berichten.

Auf Anfrage habe ein Sprecher der in der Sache ermittelnden Staatsanwaltschaft Konstanz bestätigt, die bisherigen Vernehmungen hätten die Zweifel an der Darstellung bestätigt, wonach es sich bei den Namen „tatsächlich um die angeblichen Spender handelt“. Demnach bestreiten mehrere der angeblichen Spender inzwischen, der AfD tatsächlich Geld gespendet zu haben. Vielmehr hätten sie lediglich ihre Namen hergegeben. Dies bestätigten demnach mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Wie der „Spiegel“ und „Report Mainz“ weiter berichten, soll den angeblichen Spendern sogar Geld geboten worden sein.

Ein AfD-Sprecher wollte zu den neuen Vorwürfen nicht Stellung nehmen. Dagegen erklärte Weidels persönlicher Pressereferent Daniel Tapp, es werde immer deutlicher, „dass hier ein Parteikonto eines Kreisverbandes kontaminiert wurde, um Frau Weidel und der AfD zu schaden“. afp

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Erstellt:
22. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2019, 06:00 Uhr

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